Kommentar

Eberharters Fazit nach dem Super-G: Traurige Erkenntnis

Tirol
20.02.2010 11:44
Bitte merken! Das (der Super-G der Olympischen Spiele, Anm.) ist wohl die letzte Bestätigung: Für die Trainer, für die Fans, für die Medien - Österreich ist längst keine erfolgreiche Speed-Nation mehr…

Ohne Medaille muss Michael Walchhofer die Heimreise antreten - ein bitterer Abschied von Olympia. Doch man muss ehrlich sein: Walchi machte zu viele Fehler, verdrehte seinen Körper, bei ihm fuhr wirklich immer die Unsicherheit mit

Der Super-G war ein echter Hundertstel-Krimi, mit so einem Auftritt hat man da nicht den Funken einer Chance. Enttäuschend auch die Leistung der anderen österreichischen Starter:

Und die Tiroler?
Benni Raich hätte eigentlich die Strecke liegen müssen, doch auch bei ihm lief nichts zusammen. Nur Benni will ich nicht kritisieren: Er ist unser wichtigster Mann, auf ihn können wir im Slalom und Riesentorlauf immer bauen.

Schwach war das Rennen von Mario Scheiber. Er kann so gut Skifahren, hätte bei diesem Super-G viel mehr in der Hand gehabt. Haben da seine Nerven versagt?

Die traurige Erkenntnis: Fehler über Fehler, so braucht man nicht mit Edelmetall spekulieren.

Stephan Eberharter für die Tiroler Krone

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