16.02.2019 08:00 |

BienenAlm

Oase des Glücks: Abgeschiedenheit trifft Luxus

Die BienenAlm in der Steiermark darf mit gutem Recht noch als Geheimtipp bezeichnet werden. Inmitten einer Wald-und-Wiesen-Landschaft bieten zwei Chalets einen idealen Rückzugsort - samt Privat-Spa auf 1000 Meter Seehöhe.

Es gibt sie doch noch. Diese unberührten Fleckchen Erde, diese kleinen Oasen des Glücks. Eine davon hat der ehemalige Manager Norbert Humer mit seinem Luxus-Hideaway auf der BienenAlm bei den Seckauer Alpen (Steiermark) erschaffen. Inmitten einer Wald-und-Wiesen-Landschaft stehen zwei Hütten, jeweils getrennt voneinander, in absoluter Alleinlage. Neben den wenigen Gästen der BienenAlm leben auf vier Hektar lediglich ein paar Pferde, Katzen und Bienen der eigenen Zucht. Wer fernab der „Zivilisation“ ein paar Tage der Entspannung verbringen will, ohne aber auf Luxus zu verzichten, ist hier genau richtig.

Inmitten von grünem Nichts, auf 1000 Meter Seehöhe, erbaute Norbert Humer seine zwei Chalets. Das erste, ein ehemaliger und 300 Jahre alter Fuhrwerkstadl (heute der Ferienstadl), wurde mit viel Liebe in eine topmoderne Luxusbleibe für sechs Personen verwandelt. Anstatt der wuchtigen Außenwand macht eine riesige Panoramaglasscheibe heute den Blick auf einen jahrhundertealten Obstgarten frei. Wer in der Küche oder gar im Badezimmer steht, hat das Gefühl, sich mitten auf der Alm zu befinden. Für den rustikalen Herd mit Tisch und Barhockern wurde die historische Substanz alter Hölzer aus der Umgebung verwendet. Ganz anders der moderne, schwebende Designerkamin, der im Zentrum der Hütte für romantisches Flair sorgt. Eine Holztreppe führt hinauf in das aus Zirbenholz getischlerte Schlafgemach samt Gaupensauna (anders als im Hotel heißt es hier „Open End“ – Betriebszeiten gibt es keine). Dort lässt es sich nicht nur gemütlich schlummern, ja sogar lebensverlängernde Energien werden hier freigesetzt, wie der Gastgeber betont: „Studien haben nachgewiesen, dass Zirbenbetten einen positiven Einfluss auf unsere Herzfrequenz haben. Bis zu 3600 Schläge können täglich gespart werden.“

Auf der Terrasse des Ferienstadls wartet ein mit Quellwasser gefülltes und holzbefeuertes Badefass – der sogenannte HotPot. Das Badeerlebnis inmitten der Almkulisse verlangt jedoch stündlich Aufmerksamkeit: Denn das Holz muss regelmäßig nachgelegt und das Wasser umgerührt werden, ehe man sich zu zweit im siebenten Badehimmel wiederfindet. Die Mühe lohnt sich allerweil – ganz gleich, ob mitten am Tag oder unter dem Sternenhimmel. Zu dem Ferienstadl-Paket gehört im Sommer obendrein ein privates Bade-Biotop samt Liegestühlen, das jedem überfüllten Freibad mühelos die Show stiehlt.

Die noch größere luxuriösere Variante (ja, es geht noch luxuriöser) befindet sich einen Hügel weiter: Auf 220 Quadratmeter Wohnfläche bietet das Waldhaus Platz für bis zu acht Personen. Zu den Annehmlichkeiten gehören auch hier eine Sauna, ein offener Kamin, eine frei stehende Badewanne mit Panoramablick, ein Multi-Media-Raum sowie ein Grillplatz. Absolutes Highlight des Anwesens ist aber der in noble Steinfliesen gegossene Infinity-Pool. Neben dem atemberaubenden Blick auf den Zirbitzkogel hat der Hausherr sogar noch Spielereien wie eine Farblicht-Therapie und eine Unterwasser-Musikanlage eingebaut, mit der es sich herrlich das ganze Jahr über bei 34 Grad Wassertemperatur entspannen lässt. Fast jedes Möbelstück ist ein Unikat, gefertigt aus regionalen Materialien, wie etwa Zirben-, Lärchen- und Fichtenholz aus den umliegenden Wäldern. Selbst die Badezutaten sind regional – in beiden Hütten dürfen Gäste ihre Körper mit Produkten auf Honigbasis verwöhnen.

Das wahrscheinlich beste an der BienenAlm kommt aber, wie man so schön sagt, zum Schluss: Und das ist der Service, verkörpert durch Norbert Humer und seine „Heinzelmännchen“. „Da wir auf 1000 Meter Seehöhe leben, folgen wir dem schönen Brauch, unsere Mitmenschen zu duzen“, beschreibt der Gastgeber das herzliche Lebensgefühl auf seiner BienenAlm. Das Frühstück kommt auf Bestellung in die Hütte, auf Wunsch wird eingekauft und der Kühlschrank (zu Supermarktpreisen) aufgefüllt. Und zwar so reichlich, dass man das halbe Dorf von St. Stefan ob Leoben zum Brunch einladen könnte! Unnötig zu sagen, dass sämtliche Zutaten aus der Region und Bio pur sind. Wer in seinem Wohlfühlurlaub keinen Finger am Herd rühren will, der lässt sich sogar das Abendessen in sein Chalet kommen. Die Speisekarte lässt vor allem das Herz von Fans der österreichischen Küche höher schlagen: Schweinsbraten, Hirschsteaks, Kaspressknödel, Wiener Schnitzel, Knödelpfanne und steirisches Tiramisu schweben, Haubenkoch-gleich, auf dem Tablett in die Hütte.

Diskret, höflich und herzlich - so tritt der Hausherr höchstpersönlich als Almbutler, Gastgeber und Kreativkopf in Erscheinung. Die Wünsche seiner Gäste haben für ihn oberste Priorität - mögen sie auch noch so ausgefallen sein. So zum Beispiel ein Überraschungsfeuerwerk für den Heiratsantrag, ein romantischer Ausritt oder die geheime Ankunft per Helikopter (es gibt einen Landeplatz) für den VIP-Gast. Von Letzteren soll es übrigens schon einige gegeben haben. Welche das sind, wissen aber lediglich die fleißigen Bienchen auf der Alm. Der Gastgeber, ein echter Gentleman, genießt und schweigt.

Brigitte Egger, Kronen Zeitung

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