12.02.2019 08:30 |

Mädchen haben Angst

Asylwerber terrorisieren seit einem Jahr „LILO“

Stinksauer ist Friedrich Klug (74), Vorstandsdirektor der Linzer Lokalbahn (LILO): Seit einem Jahr terrorisieren Asylwerber, die in Alkoven untergebracht sind, Fahrgäste und Bahnpersonal. Besonders Mädchen und Frauen haben Angst davor, mit der Bahn nachts heimzufahren. In Linz findet heute ein runder Tisch mit den Ländesräten Steinkellner und Anschober statt.

„Krone“: Sie sind seit 33 Jahren Vorstandsdirektor der LILO, aber mit so einem Problem waren Sie noch nie konfrontiert.
Friedrich Klug: Anfangs waren es nur kleinere Unzulänglichkeiten. Die Asylwerber, es handelt sich anscheinend vorwiegend um Afghanen, haben beispielsweise die Füße nicht von den Sitzpolstern heruntergenommen, ihre Tickets nur sehr zögerlich oder unwillig vorgezeigt. Seit zirka einem Jahr häufen sich aber Meldungen über Schadensfälle und Unannehmlichkeiten. So richtig gereicht hat es mir aber, als der Eferdinger Bürgermeister, der auch im Aufsichtsrat sitzt, erzählt hat, dass sich viele Damen abends lieber von Linz mit dem Auto abholen lassen, weil sie sich ab 21 Uhr nicht mehr auf unseren Bahnsteig 21 am Linzer Hauptbahnhof wagen. Dort gab es Schlägereien, unter anderem mit einer Eisenstange, wo Linzer und Alkovener Flüchtlinge aufeinander losgegangen sind.

„Krone“: Das Sündenregister dieser Asylwerber ist aber länger.
Klug: Ja, schon. Es werden Seitenspiegel von unseren modernen Zügen abgerissen, es wird gegen die Garnituren getreten. Jeder Einheimische bekommt beim Aussteigen in Alkoven eine Kopfnuss verpasst, was sich auch nicht jeder gefallen lässt und zu Raufereien und Handgreiflichkeiten führt.

„Krone“: Was sagen die Betreuer?
Klug: Da wird beschwichtigt, man hört dann die berühmten Sätze – wie: „Die kommen aus Kriegsgebieten, das muss man verstehen.“

„Krone“: Um wie viele Vorfälle geht es eigentlich genau?
Klug: Sechs gröbere Vorfälle binnen eines Jahres sind dokumentiert, viele kleinere sind nur intern bekannt.

„Krone“: Sie haben lange zu diesem heiklen Thema geschwiegen.
Klug: Ja, ich hab’ lang gezögert, aber wir wissen wirklich nicht mehr, was wir dagegen unternehmen sollen. Wenn wir die Polizei rufen, dauert es im Schnitt eine Viertelstunde, bis die Beamten da sind. Das führt zu Verspätungen. Und ehrlich gesagt hab’ ich mittlerweile genug davon, dass ständig ganz junge Mädchen weinend zum Schaffner laufen, weil sie andauernd begrapscht werden. Ich möchte nicht wissen, was passieren würde, wenn ich mich in Afghanistan in einem Nahverkehrsmittel so aufführen würde.

Interview: Christoph Gantner

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