24.01.2019 16:24 |

„Politik muss handeln“

„Blutige“ Aktion für ein Ende der Gewalt an Frauen

Mit einer Performance in Wien ist am Donnerstag ein „Zeichen für ein Ende der Gewalt an Frauen“ gesetzt worden. 15 Frauen trugen dabei weiße, mit „Blut“ verschmierte Gewänder und hatten entsprechend geschminkte Gesichter.

„Die Politik muss jetzt handeln“, forderten Lena Jäger vom Frauenvolksbegehren, gemeinsam mit dem Österreichischen Frauenring und der Allianz Gewaltfrei Initiator der Aktion. „Genauso wie im Sommer 2018 300 Millionen Euro für den Kauf von 15 Hubschraubern bewilligt wurden, erwarten wir, dass von der Regierung ein Zehntel davon in eine breit angelegte bundesweite Kampagne investiert wird, damit die Vereine im Gewaltschutz sowohl auf ihr Angebot als auch auf die Anzeichen von häuslicher Gewalt aufmerksam machen können“, sagte Jäger. Das entspreche quasi einem Hubschrauber.

„Betroffene Frauen miteinander verbunden“
Bei der Performance standen die Frauen zunächst einige Minuten still, dann fielen sie nach einem Knall zu Boden. Verbunden waren sie mit einem roten Band. „Das symbolisiert, dass alle von Gewalt betroffenen Frauen miteinander verbunden sind“, erklärte Jäger.

Der Verein OBRA hat im Bereich Gewaltprävention gearbeitet und will mit Performances die Gesellschaft auf das Thema aufmerksam machen. Ihm wurden die Mittel „durch das Frauenministerium zu 100 Prozent gekürzt“, hieß es.

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