Sa, 19. Jänner 2019

IV-Präsident Swarovski

09.01.2019 05:30

„Ist nicht alles perfekt, der Weg passt aber!“

„Die Gegenwart wird oft schlechter geredet, als sie tatsächlich ist!“ Das war die Kernaussage von IV-Präsident Christoph Swarovski anlässlich seiner Neujahrsrede am Dienstag Abend im Congress Innsbruck. Daher blickte er nicht nur in die Vergangenheit und Zukunft, sondern vor allem auf das Hier & Jetzt. „Es ist freilich nicht alles perfekt, doch im Großen und Ganzen sind wir auf einem guten Weg“, betonte der Tiroler Industrie-Präsident.

„Es ist bei Neujahrsansprachen üblich, in die Vergangenheit und in die Zukunft zu blicken. Ich möchte das auch tun, doch zuerst will ich allerdings auf die Gegenwart lenken. Eine Gegenwart, die allzu oft schlechter geredet wird, als sie tatsächlich ist“, sagte Swarovski am Beginn. Er nennt drei primäre Ursachen für das Schlechtreden:

1. Der Mensch neigt grundsätzlich dazu, die Gegenwart kritischer zu sehen wie die Vergangenheit. 2. Das Negative wird stärker wahrgenommen als das Positive. 3. Es scheint zum Geschäftsmodell gewisser intellektueller Eliten der jeweiligen Perioden zu gehören, die Menschen genau das glauben zu machen und vielleicht damit mehr Bedeutung und Aufmerksamkeit zu gewinnen.

„Haben allen Grund, zufrieden zu sein“
„Tatsache ist aber, dass es den Menschen zunehmend besser geht. Freilich ist nicht alles wunderbar, es gibt Probleme. Doch wir haben allen Grund, zufrieden zu sein. Und wir sollten uns dessen nicht nur bewusst sein, sondern uns selbst regelmäßig daran erinnern“, appellierte Industrie-Präsident Christoph Swarovski.

In seiner Rede ging der Unternehmer auch auf die Landes- und Bundespolitik ein. Er lobte die neue Art der Zusammenarbeit auf Bundesebene. „Natürlich müssen von einer Regierung auch Maßnahmen gesetzt werden, die nicht allen gefallen, wie beispielsweise bei der Anpassung der Mindestsicherung. Aber es ist doch keine soziale Kälte, wenn der Missbrauch erschwert, der Fleiß und die Leistungsbereitschaft belohnt werden“, erklärte Swarovski. Zusammengefasst sei sowohl Österreich als auch Tirol auf einem guten Weg.

„Russland-Sanktionen sind ein Schaden!“
Der IV-Boss sagte abschließend auch noch ein paar Worte zur Außenpolitik. Russland: „Die Sanktionen schaden wirtschaftlich sowohl der EU als auch den Russen. Politisch bewirken sie bestenfalls wenig!“ USA: „Trump zieht sein ,America first‘ konsequent durch. Ein Zugang, dem man dem gewählten Präsidenten schwer vorwerfen kann - auch wenn es uns nicht recht sein kann, wenn er das auf Kosten Europas macht!“ EU: „Die Instabilität der Union ist immer noch eine der größten Herausforderungen. Hoffentlich wendet sich die EU zeitnah den wirklich bestimmenden Themen zu, damit den Menschen wieder bewusst wird, welchem Zweck die EU eigentlich wirklich dient!“

Markus Gassler
Markus Gassler

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