Der Vorstand des Verbandes für Wettkampf-Skibergsteigen ging am Dienstag in die Offensive. Vorstand Werner Brugger (Bild, rechts) in einer Aussendung: "Wir, der Vorstand, die Tiroler Mitglieder des Nationalteams sowie zahlreiche Tourenkollegen aus seinem Umfeld – unter anderen jene seines Rennteams Alpbachtal – distanzieren uns ausdrücklich von Stefans Fehlverhalten am Berg: Keine Gefahreneinschätzung, keine entsprechende Ausrüstung, und insbesondere von seinen bis heute bekannten Äußerungen und der medialen Inszenierung. Diese entsprechen nicht unserem Gedankengut und unserem Verhalten am Berg, Sicherheit steht an erster Stelle. Das unnötige Gefährden Dritter fahrlässig heraufzubeschwören ist zu verurteilen", ist da zu lesen.
Brugger im "Krone"-Interview: "Bei jedem Trainingslager wird auf die Sicherheit als oberste Maxime hingewiesen. Bei den Rennen wird vor dem Start und nach dem Zieleinlauf kontrolliert, ob das Verschütteten-Suchgerät auch am Körper getragen wird. Wir wollen mit unserem Sport kein Risiko eingehen. Alle Freunde sind richtig heiß auf den Stefan – es schockiert uns vor allem, dass er so gar keine Einsicht zu seinem krassen Fehlverhalten zeigt. Es ist ihm nicht zu empfehlen, beim nächsten Skiwettkampf aufzukreuzen, wir jagen ihn mit den Skiern davon."
Abschließend meint Brugger: "Er ist ein einzelner Wahnsinniger, der mit seinem Handeln nicht unserer Szene entspricht. Alle Kollegen sind empört."
von Günther Krauthackl, Tiroler Krone
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