Die 48-Jährige hatte gerade auf einem Elektroofen gekocht, der sich unmittelbar neben dem Zentralheizungsherd befindet. Die mit Holz befeuerte Heizungsvorrichtung hat normalerweise eine Temperatur von 60 bis 70 Grad. Bei höheren Werten verfügt der Herd laut Erhebungen der Polizei über eine automatische Löschvorrichtung, die allerdings nicht ausgelöst wurde.
Bei der Explosion wurden ein Stahldeckel sowie die im Herd befindlichen Holzscheiter von einer Dampffontäne durch die Luft geschleudert. Die 19-Jährige wurde dabei von einem Teil am Hinterkopf getroffen und erlitt eine Rissquetschwunde am Hinterkopf, die im Bezirkskrankenhaus Kufstein ambulant behandelt werden musste.
Symbolbild
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