Behörde alarmiert

Landwirt wegen schlechter Rinder-Haltung angezeigt

Kärnten
28.01.2010 15:05
Immer wieder sorgt ein Landwirt aus dem Bezirk St. Veit für Tierschutz-Einsätze der Behörde. Im Dezember 2008 wurden dem Landwirten die Tiere sogar für einige Zeit weggenommen. Auch jetzt ist die Bezirkshauptmannschaft nach einer Anzeige wieder gegen den Mann tätig geworden – mit Auflagen und Fristen…

2008 wurde gleich die ganze Herde des Landwirten in die Versorgungsstation nach Lind ob Velden gebracht. Anrainer hatten Alarm geschlagen. Die Tiere standen damals im Schlamm und gelangten kaum zum Futter. Zudem gab es keinen geeignet großen Unterstand für alle Rinder.

"Fall ähnlich wie 2008"
Während die ersten Verfahren gegen den Mann noch nicht einmal abgeschlossen sind, gab es vor kurzem einen Ortsaugenschein der Bezirkshauptmannschaft auf dem Hof des Bauern. "Der Fall ist ähnlich gelagert wie im Dezember 2008, doch noch nicht so dramatisch", weiß Klaus Petschko, Leiter der Naturschutzsrechtsabteilung bei der BH.

Der Bauer hat jetzt die Chance, die Haltung tierschutzgerecht zu gestalten. Petschko: "Sollte er dies nicht machen, drohen weitere Konsequenzen."

"Kärntner Krone"

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