Harte Worte

Chavez verdammt Sonys PlayStation als “Gift”

Spiele
18.01.2010 14:29
Kein gutes Haar hat Venezuelas Staatschef Hugo Chavez an Sonys PlayStation gelassen. In seiner wöchentlichen Rundfunksendung bezeichnete der für seine kontroversen Aussagen bekannte Präsident die Konsole als "Gift": "Das, was sich Playstation nennt, ist in Wahrheit Gift", schimpfte er.

"Es gibt Spiele, da lernt man zu töten", echauffierte sich der Staatschef über die Konsole des japanischen Herstellers. "Einmal haben sie ein Spiel mit meinem Gesicht gemacht. Es ging darum, Chavez zu suchen und zu töten." 

Für den linksgerichteten Präsidenten ist die Sache klar: Die Spiele, "in denen man Städte bombardiert", seien Teil der "kapitalistischen Strategie, Gewalt zu säen und dann Waffen zu verkaufen".

In der Vergangenheit hatte Chavez bereits scharf gegen Nintendo geschossen. Der japanische Hersteller würde mit seinen Spielen "Selbstsucht, Eigenwilligkeit und Gewalt" fördern, so Chavez.

Seit Oktober vergangenen Jahres ist der Verkauf gewalttätiger Videospiele in Venezuela gesetzlich verboten. Wer es dennoch tut, kann mit einer Gefängnisstrafe von bis zu fünf Jahren bestraft werden.

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