13.11.2018 14:10 |

Insuffizienz

Jedes zehnte Herz pumpt zu schwach

Atemnot bei körperlicher Belastung ist erstes Anzeichen für Herzinsuffizienz. Wird nicht therapiert, kann es zu lebensbedrohlichen Zuständen kommen. Die moderne Medizin bietet von Medikamenten über Klappentransplantation bis zur Herzverpflanzung Hilfe.

Wenn der Herzmuskel immer weniger in der Lage ist, die benötigte Menge Blut in den Kreislauf zu pumpen, kommt es durch Unterversorgung mit Sauerstoff zu Atemnot.

„Seit einigen Jahren gewinnt die sogenannte kathetergesteuerte Klappenimplantation oder -reparatur ohne Eröffnung des Brustkorbs immer mehr an Bedeuteng“, erklärte OA Dr. Paul Vock vom Universitätsklinikum St. Pölten bei einer Pressekonferenz in Wien.

Weiters kommen Herzschrittmacher (beschleunigen zu langsame Herzfrequenz) und Defibrillatoren (bremsen zu schnellen Rhythmus z. B. Kammerflimmern) zum Einsatz. Damit kann die Lebensqualität erhöht und die Sterblichkeit gesenkt werden. Helfen all diese Maßnahmen nicht, bringt eine Herztransplantation Rettung.

Herzinsuffizienz und psychische Beeinträchtigungen gehen häufig miteinander einher. „So leidet etwa ein Drittel aller Patienten unter Depressionen in unterschiedlichem Ausmaß“, betonte OA Dr. Evelyn Kunschizt, Fachärztin für Innere Medizin und Psychotherapeutin vom Hanusch-Krankenhaus Wien, bei der Pressekonferenz. Gute Erfolge zeigen Verhaltenstherapie in Kombination mit körperlichem Training.  

Karin Rohrer-Schausberger

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