Anlage zerstört

Vandalen bliesen Solarprojekt das Licht aus

Niederösterreich
12.01.2010 16:39
Dreiste Vandalen und gedankenlose Autofahrer haben im Amstetten dafür gesorgt, dass ein Vorzeige-Umweltprojekt – mit Solarenergie betriebene Lichtmasten – beendet werden musste. Am "schwarzen Weg" bleibt es somit vorerst überhaupt finster, denn auf der Verbindung nach Greinsfurth gibt es im Moment gar keine Laternen mehr. Viele Bürger sind verärgert. "Wir können nachts kaum etwas sehen", klagen Betroffene.

Die Stadtgemeinde verteidigt ihr Vorgehen. "Die Täter schmissen Steine gegen die Lampen und rissen sie aus der Verankerung", sagt ein Polizist. Auch Autofahrer rammten die Pfeiler immer wieder. Der Schaden belief sich auf Zehntausende Euro. Daher wurden die umweltfreundlichen Lampen entfernt, aus Angst vor weiteren Attacken.

Solarenergie hat nun ausgedient
Wie geht es nun weiter? Neue Laternen werden heuer zwar errichtet, "wann genau, steht aber noch nicht fest", heißt es vom Rathaus. Auch das Thema Solarenergie ist durch die sinnlose Aktion der gewissenlosen Täter erledigt: Denn die künftigen Lichtmasten funktionieren wieder mit "normalem" Strom. 

von Gernot Buchegger und Mark Perry, Kronen Zeitung

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