Bei Tempo 220
Reifenplatzer mit Ferrari: Zwei Männer verbrannt
Zwei Männer sind bei einem schweren Autounfall in Deutschland in einem Ferrari hilflos verbrannt. Der Fahrer hatte laut ersten Erkenntnissen die Kontrolle über seinen Sportwagen verloren, nachdem ein Reifen geplatzt war. Das Auto war nach Augenzeugenberichten am Sonntag mit mehr als 220 km/h unterwegs gewesen.
Der Wagen geriet nach dem Reifenplatzer ins Schlingern, durchbrach erst die Mittelleitplanke, dann die Seitenbegrenzung, streifte mehrere Bäume und landete schließlich neben der Autobahn im Graben. Dort brannte der Ferrari völlig aus. „Es war sofort zu erkennen, dass den Insassen nicht mehr zu helfen war“, sagte der Sprecher der zuständigen Kreisfeuerwehr.
„Die Bilder werden die ehrenamtlichen Kräfte nie wieder los“
„Die seelische Belastung der Einsatzkräfte ist bei einem so schweren Unfall groß, denn die Bilder werden die ehrenamtlichen Kräfte niemals wieder los“, sagte er weiter. Die Geschwindigkeit sei zwar sehr hoch gewesen, an der besagten Stelle auf der A27 in Richtung Bremen kurz vor Walsrode aber erlaubt, sagte ein Polizeisprecher.
Bei einem der beiden Toten handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 57 Jahre alten Mann aus Bad Oeynhausen, der zweite Mann ist noch nicht identifiziert. Die Polizei schirmte die Unfallstelle mit Fahrzeugen und Decken ab, um zu verhindern, dass Schaulustige dort fotografieren.







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