Sparen ist für drei Viertel der Österreicher sehr wichtig. Aktuell werden pro Monat laut einer Studie der Erste Bank 245 Euro zurückgelegt. Zum Vergleich: 2009 waren es 155 Euro gewesen, als noch um 58 Prozent weniger. Geld auf der Bank liegt aber nicht mehr so oft für die Altersvorsorge oder als Notgroschen - Rücklagen verwenden wir lieber für Urlaube und Konsum.
„Ins Eigenheim zu investieren ist gut und wichtig. Alarmierend hingegen ist die Tatsache, dass Altersvorsorge so stark aus dem Fokus der Österreicher rückt“, erklärt Erste-Vorstand Thomas Schaufler bei der Präsentation einer Studie über das rot-weiß-rote Sparverhalten. Geld für die Pension ist nur noch für 41 Prozent ein definitives Sparziel (siehe Grafik unten).
50 Prozent legen Geld ohne Ziele auf hohe Kante
Was übrig bleibt, lassen 44 Prozent der Leute auf dem Girokonto, 80 Prozent setzen auf Sparbücher, einen Bausparer haben 60 Prozent. Knapp die Hälfte der Österreicher legt Geld ohne konkrete Ziele auf die hohe Kante. Schaufler appelliert deshalb an die Konsumenten: „Rufen Sie sich ihren Gehaltszettel und das Pensionskonto ins Gedächtnis. Da gibt es bei vielen eine große Lücke. Ein Plan ist essentiell.“ Sich „breit aufzustellen“ sei bei der Geldanlage das Um und Auf.
Kronen Zeitung
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