Lawinengefahr

Experten mahnen zur Vorsicht: vor allem ab 1.800 m

Tirol
26.12.2009 10:45
Zu "großer Vorsicht und Zurückhaltung" haben die Lawinenexperten am Stephanitag die Wintersportler in Tirol gemahnt. Gefährlich sei vor allem steiles Gelände oberhalb von etwa 1.800 Metern.

Der erste Schönwettertag nach einer stürmischen Wetterperiode sei "immer besonders unfallträchtig", hieß es. Gefahrenstellen sind durch den seit Wochenbeginn ständig drehenden Wind in sämtlichen Expositionen in Form von frischen und älteren Triebschneeansammlungen. Vermehrt betroffen seien davon Rinnen und Mulden sowie kammnahes Steilgelände. Die Auslösewahrscheinlichkeit steige dabei mit zunehmender Höhe.

Insbesondere in den neuschneereichen Regionen des Landes, also in den südlichen Ötztaler und Stubaier Alpen sowie in Osttirol werde die Gefahreneinschätzung durch den Neuschnee erschwert. Ältere Triebschneepakete könnten dadurch oftmals nicht mehr erkannt werden.

Situation bleibt gefährlich
Während der vergangenen 24 Stunden hatte es in den südlichen Landesteilen Tirols teilweise kräftig geschneit. Spitzenreiter waren die Osttiroler Dolomiten sowie die südlichen Ötztaler Alpen mit meist 30 Zentimeter, lokal waren es bis knapp 50 Zentimeter. In den nächsten Tagen werde es keine wesentliche Änderung der in größeren Höhen noch kritischen Lawinensituation für den Wintersportler geben.

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Tirol
26.12.2009 10:45
Loading
Kommentare Banner - Die Stimme Österreichs

Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.

Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.

Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.

Tirol
Top 3
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt

Magazine der Kronen Zeitung