Eines ist unbestritten: Das Gedenkjahr hat der Europaregion Tirol gut getan. Wurde diese in den Jahren zuvor meist nur in Sonntagsreden gepriesen (Ausnahme: Tirol-Büro in Brüssel), hauchten Landeshauptmann Günther Platter und seine zwei Kollegen Luis Durnwalder (Südtirol) und Lorenzo Dellai (Trentino) der Europaregion im Gedenkjahr neues Leben ein.
Der bisherige Höhepunkt war sicher die Eröffnung des Euregio-Büros im Eurac-Gebäude in Bozen am Mittwoch. Und wenn Landeshauptmann Platter sagte, dass dies "für die Europaregion Tirol eine Sternstunde ist", dann hat er zweifellos recht. "Wir dürfen uns aber keine Wunder erwarten, doch mit dem Büro wurde ein weiterer wichtiger Schritt für unsere Region gesetzt. Nun können wir mit der Umsetzung der Vorhaben, die wir bei der gemeinsamen Regierungssitzung am 15. Oktober in Innsbruck beschlossen haben, beginnen", fügte Landeshauptmann Luis Durnwalder an. Und Landeshauptmann Dellai bezeichnete das neue Büro als "Stätte, in der sich alle drei Länder zu Hause fühlen werden."
Wichtig - und da sind sich die drei Ländechefs einig - ist aber nicht das Büro, sondern die Menschen, die darin arbeiten und nun mit der Umsetzung der Beschlüsse beginnen. Neben Birgit Oberkofler-Berger (Südtirol) und Elena Alberti (Trient) wird dort auch Matthias Fink aus Karres tätig sein.
von Markus Gassler, Tiroler Krone
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