Die Bergrettung Gries am Brenner übernahm den Einsatz und suchte nach dem Deutschen. Die Polizei fand in der Zwischenzeit heraus, dass ein Kellner des Gasthofes am gleichen Tag Richtung Röthenspitz ging und er gegen 11 Uhr noch Spuren sah, die auf den Muttenkopf führten. Weil sie noch frisch waren und der Wind alle anderen Spuren verblasen hatte, gehen die Einsatztrupps davon aus, dass die Schuhabdrucke auch tatsächlich von dem Vermissten stammen.
Eine Nachschau im Zimmer des 40-Jährigen ergab, dass er in der Zwischenzeit auch nicht unbemerkt zurückgekehrt sein kann. Zudem zeigte das vorhandene Kartenmaterial, dass er sich gut auf seine Tour vorbereitet und die Aufstiegsroute sorgfältig geplant haben muss.
Suchaktion abgebrochen: Gefahr zu hoch
Bis um drei Uhr in der Nacht suchte die Bergrettung Gries unter größtmöglichen Einsatz nach dem Verschollenen. Die Bedingungen waren widrig: Der starke Schneefall, rund 30 cm Neuschnee und die damit verbundene Lawinengefahr zwangen die Helfer schließlich dazu, die Suchaktion noch in der Nacht abzubrechen. Seit Mittwochvormittag wird die Suche jedoch fortgesetzt.
Symbolbild
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