Di, 11. Dezember 2018

Bei Meister Salzburg

17.09.2018 11:53

„Da gehen mal die Nerven durch“

Ein hitziges Spitzenspiel brachte den Bullen drei unnötige Gelbe Karten ein. Trainer Rose war nicht happy - der Deutsche will die Sache intern klären. Schlager nahm’s locker: „Keiner ist vom Platz geflogen - daher war es legitim.“

Einen Rückstand gedreht, den Verfolger auswärts mit 3:1 bezwungen, den Vorsprung in der Meisterschaft weiter ausgebaut. Bei den Bullen lief es in St. Pölten fast wie am Schnürchen.

Wenn da nicht die hitzige Schlussphase gewesen wäre. Gleich mehrere Spieler verstrickten sich mit ihren Gegnern und dem Schiedsrichterteam in Diskussionen - Schubsereien, kleinere Fouls und gleich drei Gelbe Karten aufgrund von Unsportlichkeiten - gegen Ramalho, Samassekou und Pongracic - waren die Folge.

Ramalho: „Das müssen wir vermeiden“

Abwehrchef Andre Ramalho, einer der „Sünder“, zeigte sich durchaus selbstkritisch, bestätigte, er und seine Kollegen hätten cooler bleiben müssen. „Wir sind aber auch nur Menschen, da gehören Emotionen dazu“, meinte der Brasilianer. „Es war sicher hitzig, aber das müssen wir normalerweise vermeiden.“

Schon im Rückspiel gegen Roter Stern verstrickten sich die Bullen - beim Stand von 2:0 für die Hausherren - in kleinere Scharmützel. Der Ausgang ist bekannt

Am Donnerstag, wenn die Bullen zum Auftakt der Europa League-Gruppenphase beim „großen Bruder“ Leipzig gastieren, sollten sie sich erst gar nicht auf solche Spielereien einlassen.

Rose will Thema besprechen, Schlager entspannt

„Ich glaube nicht, dass die Jungs das bewusst gemacht haben. Es war hitzig, ein enges Spitzenspiel. Da gehen auch mal die Nerven durch“, wollte Trainer Marco Rose nach außen hin keine große Sache daraus machen. Er stellte aber auch klar, dass die Thematik für ihn noch nicht beendet ist. „Wir werden das intern besprechen, das ist ein Thema für uns.“

Ganz entspannt sah Xaver Schlager die Angelegenheit. „Wenn das Spiel 0:0 ausgeht, eine Schlafwagennummer ist, fragt jeder, wo die Emotionen sind“, meinte der 21-Jährige. „Ein paar lieben das, ein paar nicht. Ich bin einer, der sagt, dass das dazugehört.“ Emotionen seien Teil des Sports. „Es ist keiner vom Platz geflogen, daher ist das legitim. Wenn sich jeder so beherrscht, dass er weitermachen kann, ist das okay.“

Christoph Nister
Christoph Nister

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