Di, 25. September 2018

Anrainer skeptisch

14.09.2018 05:04

Gehsteig in Aigen soll nun weniger breit werden

Es sind gerade einmal 130 Meter in der Überführstraße im Stadtteil Aigen, welche die Wogen hochgehen lassen: Noch Anfang August wollte Ex-Baustadträtin Barbara Unterkofler einen 1,70 Meter breiten Gehsteig ohne Parkmöglichkeiten bauen lassen, Anrainer befürchteten eine Rennstrecke und zu wenig Parkplätze.

Nun rudert die Stadt mit ihrem neuen Plan zurück: „Anstatt eines 1,70 Meter breiten Gehsteigs, ist nun einer mit einer Breite von 1,50 Meter angedacht sowie auch eine Parkordnung“, berichtet Stadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste).

Sprich: „Das heißt, dass Parken dort möglich sein und damit erstmals legalisiert wird. Gleichzeitig bleibt nur eine Fahrbahn über, die im Gegenverkehr betrieben werden muss. Es wird dadurch dann langsamer gefahren“, so Padutsch.

Der neue Plan soll in den nächsten Wochen fertig ausgearbeitet werden, 25.000 Euro soll der Gehsteig kosten. Die Anrainer sehen den neuen Vorschlag teils skeptisch: „Eine Breite von 1,50 Meter ist der Praxis nicht umsetzbar, weil die Fahrbahn dann nur noch 2,80 Meter misst. Lastwägen - die zu uns fahren - sind 2,50 Meter breit. Wenn jemand schief parkt, geht sich das nicht aus“, sagt Franz Grubinger, der den Spar am Ignaz-Rieder Kai betreibt.

Auch Elisabeth Nowak ist skeptisch: „Es ist ein akzeptabler Kompromiss, aber es wär besser, wenn der Gehsteig nur 1,20 Meter breit wäre - die Straße ist einfach zu schmal.“

Verena Seebacher
Verena Seebacher

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