"Lebensretter wird man, wenn man Zivilcourage hat und diese auch lebt", sagte Fekter im Rahmen der Ehrung. Das trifft auf Christian Schachner voll zu.
Der Kärntner hat am 20. Juni 2009 in der Wiener U-Bahn-Station Kettenbrückengasse einem Mann das Leben gerettet und dabei sein eigenes auf's Spiel gesetzt. Im Zuge der Observierung eines Suchtmittelhandels war der Mann geflüchtet und wollte auf die Gleise der U-Bahn springen. Schachner versuchte, ihn davon abzuhalten und wurde so selbst mit auf die Gleise gerissen. Im selben Moment fuhr ein U-Bahn-Zug in die Station ein. Geistesgegenwärtig brachte Schachner den Flüchtenden und sich selbst aus dem Gefahrenbereich.
Anschließend versuchte der Mann seine Flucht auf dem Gegengleis fortzusetzen. In selben dem Moment fuhr auch dort ein U-Bahn-Zug ein. Dem couragierten Polizisten gelang es trotz Gegenwehr den Flüchtenden festzuhalten und ihn in Sicherheit zu bringen. Er hievte ihn mit letzter Kraft auf den Bahnsteig und rettete erst dann sich selbst vor dem einfahrenden Zug.
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