Perfekte Rettungskette

Wehen kamen im Zug: Vorfahrt für „Geburts-Railjet“

Salzburg
21.08.2018 17:26
Porträt von Max Grill
Von Max Grill

Wenn der Railjet zur rasanten Geburtshilfe wird: Auf der Fahrt nach Salzburg platzte einer schwangeren Frau die Fruchtblase. Sofort kümmerte sich eine Ärztin um die werdende Mutter, der Zug bekam volle Vorfahrt. Am Ende ging alles gut aus.

Happy-End mit turbulenter Vorgeschichte: Eine hochschwangere Frau war am Dienstag mit dem Railjet 60 nach Salzburg unterwegs, offenbar auf dem Weg nach München zu ihrem Liebsten. Doch in Neumarkt-Köstendorf kündigte sich der Nachwuchs plötzlich an - die Fruchtblase platzte, die Wehen kamen bereits in kurzen Abständen.

„Ist zufällig ein Arzt oder eine Hebamme an Bord?“, fragte Zugbegleiter Gottfried Radakovitz - mit Erfolg! Eine mitreisende Ärztin eilte sofort zu Hilfe, kümmerte sich nach dem beherzten Aufruf um die schwangere Frau. Und dann griff eine beispiellose Geburtshelfer-Kette: „Über die ÖBB-Verkehrsleitzentrale in Salzburg wurde die Rettung alarmiert und dem Lokführer die Strecke sofort freigegeben“, schildert ÖBB-Sprecher Robert Mosser.

Sofort eilte ein Sanitäter-Team vom Roten Kreuz Salzburg Richtung Hauptbahnhof und wartete am Bahnsteig auf die Patientin. „Wir haben die schwangere Frau sofort ins Spital gebracht“, so Johanna Pfeifenberger vom Roten Kreuz Salzburg.

Gesundes Baby zur Welt gebracht
Dort ließ der Nachwuchs nicht lange auf sich warten: „Die Frau hat nur wenig später ein gesundes Baby zur Welt gebracht“, schildert Klinik-Sprecherin Mick Weinberger. „Es geht den Beteiligten den Umständen entsprechend gut!“ Auch der Vater reiste umgehend aus München an, derzeit erholen sich alle von den Strapazen.

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