Mo, 19. November 2018

Super-Reptil

21.08.2018 09:55

SSC Tuatara soll der Schnellste der Welt werden

Als schnellsten Sportwagen der Welt hat der US-Autobauer SSC sein Projekt Tuatara angekündigt. Die anstehende Präsentation des Motors deutet an, dass den großspurigen Verlautbarungen demnächst Taten folgen werden. Das namensgebende Reptil hat eine herausragende Eigenschaft - aber auch einige, die nicht so gut zu einem Hypercar passen.

Der Name des Boliden stammt von der in Neuseeland lebenden Brückenechse, die in der Maori-Sprache Tuatara heißt. Dieses „lebende Fossil“ hat die Eigenschaft, seine DNS-Struktur schneller zu entwickeln als jedes andere Lebewesen. Ob der Name wirklich so geeignet ist für ein Auto, das besonders schnell fahren soll, ist dennoch fraglich:

Tuataras bewegen sich recht langsam fort. Sie laufen mit abstehenden Beinen und lateralen Wellenbewegungen von Schwanz und Rumpf, welche am Boden schleifen. Kurzfristig können sie mit erhobenen Rumpf spurten, halten diesen Laufstil aber meist nur wenige Meter durch. (Wikipedia)

Echse hat kein Sexualorgan
Auch eine andere Eigenschaft hätte den Tuatara nicht für jeden als erste Wahl in Sachen Namensspende erscheinen lassen: Das Tuatara-Männchen hat kein externes Sexualorgan. Aber auch andere Autohersteller sind nicht ganz treffsicher mit Modellbezeichnungen und der SSC Tuatara soll ja mit blanken Fakten überzeugen. Der einzige Grund, ihn zu bauen: Er soll der schnellste auf der Straße zugelassene Serienwagen der Welt werden.

Mit dem Aero hatte SSC im Jahr 2007 bereits 412 km/h erreicht, bevor Bugatti mit dem Veyron auf 431 km/h kam. Nun stehen 444 km/h auf der Zielvorgabe, ebenso 2,5 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100. Der Motor soll nun Ende des Monats in Pebble Beach präsentiert werden.

Angekündigt wurde der Tuatara als Auto der Megawatt-Klasse. Entsprechend wurden ein 6,9-Liter Twin-Turbo-Achtzylinder mit 1007 kW/1369 PS versprochen - in der Grundausstattung. Angeblich sind bis zu 1250 kW/1700 PS möglich. Damit würde der für kommendes Jahr angekündigte Tuatara an die Spitze der Hypercars stürmen. Spannend ist noch die Frage, ob es bei einer limitierten Auflage von zwölf Fahrzeugen und einem Stückpreis von etwas über 700.000 Euro bleibt.

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