


Klimaaktivisten der Letzten Generation haben Donnerstagfrüh in Innsbruck wieder eine Protestaktion durchgeführt. Die Teilnehmer klebten sich teils auf die Fahrbahn und sorgten am Südring für Behinderungen im Frühverkehr. Mitten auf der Hauptverkehrsader wurde auch ein Baum „gepflanzt“.
Einmal mehr wurde die viel befahrene Grassmayr-Kreuzung am Innsbrucker Südring für eine Protestaktion der Letzten Generation ausgewählt.



Staus auf Hauptverkehrsader
Ein Baum, der direkt hinter den teils festgeklebten Aktivisten „gepflanzt“ wurde, sorgte dieses Mal für Aufsehen. Die im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer dürften – im Gegensatz zu den Protestteilnehmern – weniger Freude damit gehabt haben.
Umleitung verhinderte Verkehrskollaps
Die Polizei konnte den Verkehr allerdings umleiten, sodass es keinen totalen Verkehrskollaps gab. Gegen 9 Uhr begannen die Aktivisten, sich selbst von der Fahrbahn zu lösen. Eine 60-Jährige als vermutliche „Versammlungsleiterin“ wurde angezeigt.
Altbekannte Forderungen
„Bäumepflanzen ist ein schönes Hobby, wird aber nicht ausreichen, um die Klimakatastrophe aufzuhalten. Wir brauchen politische Rahmenbedingungen, die für alle gleichermaßen gelten. Darum fordern wir ein Grundrecht auf Klimaschutz in unserer Verfassung“, wird eine Teilnehmerin in einer Aussendung der Letzten Generation zitiert.
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