Sa, 22. September 2018

e5-Programm

15.08.2018 08:00

20-jähriges Jubiläum für Energie-Projekt in Tirol

Sein 20-jähriges Bestehen feiert in diesem Jahr das e5-Programm des gemeinnützigen Vereins Energie Tirol. Beim Start im Jahre 1998 waren fünf Gemeinden dabei, mittlerweile ist die Zahl auf stolze 50 gestiegen. Vertreter aus 22 dieser Gemeinden trafen am Dienstag Vormittag in Volders zusammen, um sich auszutauschen.

Die 50 Tiroler Gemeinden haben sich dazu entschlossen, die Energie effizienter und umweltverträglicher zu nutzen sowie den Einsatz von erneuerbaren Energieträgern auszubauen. Das e5-Programm unterstützt die Gemeinden auf diesem Weg und hilft ihnen, langfristig gedachte Energieeffizienz-Maßnahmen umzusetzen. Mindestens alle drei Jahre unterziehen sie sich einer Bewertung durch eine unabhängige Kommission und werden je nach Umsetzungsgrad der ihr möglichen Maßnahmen mit einem bis fünf „e’s“ ausgezeichnet.

„Mit dem Beitritt legen Gemeinden ihre Bemühungen auf aktuelle Veränderungen an den Tag. Gleichzeitig tragen sie zu unserem Ziel bei, Tirol bis 2050 energieautonom zu machen“, erklärte LHStv. Josef Geisler.

In Volders hat man die Entscheidung nicht bereut
Volders zählt dabei zu jenen fünf Gemeinden, die seit Beginn Teil des Projektes sind. Die Entscheidung hat BM Maximilian Harb bis heute jedenfalls nicht bereut: „Wir waren schon früh bestrebt, unsere eigenen, erneuerbaren Energiequellen schonend zu nutzen und diese in unserer Gemeinde auch aktiv zu produzieren.“

Sein Stellvertreter und zugleich gemeindeintern der Beauftragte für das e5-Programm, Horst Wessiak, erinnerte sich 20 Jahre zurück: „Viele erklärten uns damals für nahezu verrückt. Doch mittlerweile kommt der Beitritt vor allem bei der Bevölkerung gut an. Wir haben auch schon etliche Projekte realisiert“, schilderte er.

Weitere Gemeinden interessiert
Gibt es von den übrigen Gemeinden Bestrebungen, Teil der e5-Familie zu werden? „Ja, die gibt es. Doch nun fokussieren wir uns erstmals auf die Mitgliedsgemeinden, dann schauen wir schrittweise weiter“, erklärte Sigrid Thomaser, stellvertretende Geschäftsführerin von Energie Tirol. 

Jasmin Steiner
Jasmin Steiner

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