Do, 18. Oktober 2018

Es bleibt weiter heiß

01.08.2018 09:12

36 Grad! Innsbruck war Österreichs Hitzepol

Schwitzen, schwitzen und noch mehr schwitzen! Temperaturen jenseits der 30-Grad-Marke lassen derzeit das ganze Land nach Abkühlung lechzen! Während sich die Kids und Urlauber an Tirols Seen oder in Schwimmbädern ins erfrischende Wasser stürzen, treibt es jenen, die arbeiten müssen, die Schweißperlen ins Gesicht...

„Lieber zu heiß, als zu kalt“, bringen es Marcel und Theo trocken auf den Punkt - und nehmen gleich einen großen Schluck aus der Wasserflasche. Das Duo schuftet bei der Baustelle in der Innsbrucker Kaiserjägerstraße - bis zu zehn Stunden am Tag. Und das bei dieser Hitze! „Mit den Temperaturen hat man schon zu kämpfen. Aber die Arbeit muss eben getan werden. Viel trinken, lautet die Devise“, sind sich die Bauarbeiter einig.

Einen weitaus „cooleren“ Job hat da schon Yvonne. Obwohl: Beim derzeitigen Ansturm auf die Eisdiele am Franziskanerplatz in der Innenstadt „kann einem schon einmal heiß werden“, schildert die freundliche Verkäuferin und reicht gekonnt zwei Kugeln Zitrone und Pistazie über den Tresen.

Ein paar Meter weiter marschiert eine Dame samt Kopfhörern und Übersetzungsgerät über den Vorplatz des Landestheaters. Alexandra ist Fremdenführerin und hat eine Reisegruppe von der karibischen Sonneninsel Martinique im Schlepptau. Auf Französisch fragt sie in die Runde, ob jemandem die Hitze zu schaffen macht. Kollektives Kopfschütteln! „Tja, wer in der Karibik zu Hause ist, der ist Hitze eben gewöhnt“, schmunzelt Alexandra.

Es bleibt weiter heiß
Innsbruck war am Dienstag erneut Hitzepol Österreichs: Schweißtreibende 36,0 Grad wurden gemessen. Und es geht in dieser Tonart weiter - auch wenn da und dort das Gewitterrisiko steigt, wird das ganze Land auch in den kommenden Tagen bei viel Sonnenschein regelrecht dahinschmelzen. Auch für Mittwoch sind Temperaturen von bis zu 36 Grad angesagt.

Echte Abkühlung gibt es dieser Tage wohl nur an den Seen und in den Schwimmbädern. Wer auf den Bergen nach Erfrischung sucht, der sollte dies möglichst früh am Morgen machen. Und jene, die nach der Arbeit nicht auf eine sportliche Einheit verzichten wollen, denen sei geraten, dies möglichst spät am Abend zu erledigen.

Warnsignale beachten
Die Hitze kann nämlich rasch zur Gefahr werden. Wenn es dem Körper zu viel wird, macht sich dieser mit Warnsignalen bemerkbar. Und diese sollte man nicht unterschätzen. Schlappheit, Schwindelgefühle, Kopfschmerzen, trockener Mund oder Krämpfe in Armen und Beinen - all das kann auf einen akuten Hitzenotfall hindeuten!Hubert Rauth

Hubert Rauth
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