Solo für Graz?

99ers dominieren die Liga – was die Gegner dazu sagen

Steiermark
01.12.2009 18:45
Sie siegen, siegen und siegen! Die Graz 99ers haben Eishockey-Österreich fest im Griff. Nach dem 3:1-Sieg über Verfolger Linz liegt die Gilligan-Truppe nun schon stolze sechs Zähler vor den Black Wings. Richtig Panik, ob der riesigen Rückstände, kommt bei der Konkurrenz jedoch nicht auf: Die "Krone" befragte einige Steirer, die ihre Brötchen bei den Gegnern der Moser Medical 99ers verdienen...

Den Black Wings wurden im Liebenauer Bunker gerade erst die Flügel gestutzt - für den Ex-99er Matthias Iberer eine vermeidbare Niederlage. "Wir haben im ganzen Match nur zwei Überzahlsituationen gehabt, da ist's immer schwer, auswärts zu gewinnen. Aber es sind noch 27 Runden zu spielen. Auch Platz eins ist machbar, wenn die Grazer einen Einbruch haben."

Davon kann momentan keine Rede sein, wie Iberer zugeben muss: "Bill Gilligan hat viele gute Einzelspieler zu einer Einheit geformt. Dazu spielt er im Gegensatz zu uns mit vier Linien konsequent durch, das spart Kraft. Und die erste Reihe mit Warren Norris, Eric Healey und Greg Day ist ein ständiger Gefahrenherd."

Auch Capitals-Stürmer Kevin Kraxner kommt bei diesem Trio gleich ins Schwärmen. "Das ist Harmonie pur, wenn diese Linie am Eis ist. Da darf man sich keinen kapitalen Fehler erlauben, sonst raschelt's", betont der Grazer, der den 99ers den Erfolg auch gönnt. "Präsident Steinburg hat viele Jahre lang jede Menge Geld für nichts hineingebuttert, jetzt kommt endlich etwas zurück."

"Solide Verteidigung"
Aber auch gegen den überragenden Leader hat Kraxner ein Erfolgsrezept parat: "Graz ist im Powerplay extrem gefährlich und in der Verteidigung sehr solide. Wir dürfen gegen sie nicht so viele Strafen kassieren, dann klappt's am Sonntag sicher mit dem ersten Sieg. Wobei ich Trainer Gilligan ein Lob aussprechen muss. Er hat gutes Spielermaterial bekommen und noch besser gemacht."

"Bombenleistungen"
Ganz ähnlich sieht's Salzburgs Youngster Michael Schiechl, der gerade erst siegreich vom Continental-Cup aus Lettland zurückgekehrt ist. "Keeper Fabian Weinhandl hat das Vertrauen bekommen und zahlt es jetzt mit einer Bombenleistung nach der anderen zurück. Aber wir machen uns keinen Druck, die Saison ist noch lange und wir werden von Tag zu Tag stärker", sieht's der 20-jährige Zeltweger, der bereits heute gegen die Wiener wieder gefordert ist.

von Alex Petritsch, "Steirerkrone"

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