Mo, 24. September 2018

Prozess in Innsbruck

13.07.2018 13:45

Nächtliches „Wildpinkeln“ führte zu Tumult

Kleine Blase, große Wirkung: Weil ein 18-Jähriger öffentlich urinierte, kam es im Tiroler Oberland zu einer Auseinandersetzung zwischen einer Gruppe junger Männer und mehreren Securitys. Ein 21-Jähriger soll einem Sicherheitsmann den Finger gebrochen haben. Er selbst stieg aus der Situation mit gebrochener Nase aus.

„Mit mir hat eigentlich alles angefangen“, schilderte ein 18-jähriger Zeuge am Donnerstag vor Gericht. „Ich habe öffentlich uriniert. Ein Security wollte, dass ich 50 Euro Strafe bezahle. Ich hatte aber nur noch 20 Euro dabei.“ Dann sei es zu einer Schubserei gekommen, der Security sei aggressiv geworden. Der Angeklagte eilte seinem Freund zur Hilfe. Die Verteidigung habe aber nur verbal stattgefunden.

Vertagt
Der Angeklagte selbst bekannte sich nicht schuldig. Ein weiterer Zeuge habe den Security zu Boden geworfen. Vielleicht sei es dabei zum Fingerbruch gekommen - mit Sicherheit wusste das aber gestern niemand. Die Freunde seien dann aufgebrochen und nach einigen Minuten von „sechs oder sieben Securitys“ eingeholt worden. „Die haben uns gesagt, dass einer von ihnen einen gebrochenen Finger hat“, so der Angeklagte. Der 21-Jährige sei eingekreist worden, und habe als Antwort auf einige Beleidigungen seinerseits einen Faustschlag in das Gesicht bekommen. Weil von den geladenen Securitys am Donnerstag keiner da war, wurde die Verhandlung vertagt. 

Anna-Katharina Haselwanter
Anna-Katharina Haselwanter
 krone.at
krone.at

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Tirol

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.