Das Weihnachtsgeschäft am ersten Samstag verlief durchwegs optimistisch, die Händler seien guter Stimmung gewesen. Nur die Geschäftsleute aus Oberwart hätten sich etwas zurückhaltender gezeigt. Teilweise machte das Wetter dem Einkaufsbummel einen Strich durch die Rechnung. Bei höheren Temperaturen könnte das kommende - verlängerte - Wochenende ein wichtiger Gradmesser für das Weihnachtsgeschäft 2009 werden.
Hinsichtlich der Branchen konnte laut Wirtschaftskammer noch keine Tendenz festgestellt werden. Insgesamt rechnet man mit einem Volumen von 35 Millionen Euro, was dem Umsatz des Vorjahres entspricht.
Viele kommen aus Nachbarländern zum Shopping
Auch im Designer Outlet Parndorf tummelten sich laut Centermanager Thomas Reichenauer viele Einkaufslustige. Besonders begehrt scheint das Shopping-Center bei den Bewohnern der angrenzenden Nachbarstaaten zu sein: Denn etwa 24 Prozent der Besucher reisten aus der Slowakei und mehr als 20 Prozent aus Ungarn an.
Sehr beliebt seien heuer Accessoires, wie Taschen und Schuhe, aber auch der altbewehrte Gutschein hätte bei weitem nicht ausgedient. Hier sei die Tendenz von Jahr zu Jahr sogar steigend. Was die Parkplätze betrifft sah es jedoch eher schlecht aus: Die waren laut Reichenauer nämlich Mangelware.
Parkplätze sind Mangelware
Das Einkaufszentrum Oberwart erfreute sich ebenfalls vieler Besucher, erklärte Centermanagerin Alexandra Wieseneder. Als sie am Samstagvormittag durch die Shopping Mall ging, seien ihr "sehr viele Sackerl" aufgefallen. Die Leute hätten vor allem Spielwaren gekauft. Auch in Oberwart fanden sich viele ungarische Kunden ein. Wie auch in Parndorf waren Gutscheine heiß begehrt und Parkplätze kaum noch zu finden.
In Eisenstadt schienen die Menschen ebenfalls mit ihren Weihnachtseinkäufen begonnen zu haben. Zentrumsleiterin Karin Perger hatte sich am Vormittag ebenfalls ein Bild von dem Getümmel gemacht und war optimistisch was die Verkaufszahlen angeht. Es sei auf alle Fälle mehr los gewesen als an gewöhnlichen Samstagen.











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