Für 90.250 Euro hatte, wie berichtet, ein Vorarlberger Haiders Porsche 911 Targa ja bei der Auktion im Internet erworben. Weil der Bieter aber nichts davon wissen will, läuft die Auktion jetzt im Rückwärtsgang.
"Wir sind mit den Bietern, die das zweit- und dritthöchste Gebot abgegeben haben, in Kontakt getreten", weiß Ludwig Sadjak, Chef der Versteigerungsfirma Cavinnash. Da die Bieter aber das Interesse am Haider-Porsche verloren zu haben scheinen, werden jetzt Gespräche mit jenem Bieter geführt, der das vierthöchste Gebot abgegeben hat. Statt 90.250 Euro wären dann nur noch 88.600 Euro zu bezahlen.
War Höchstgebot ein Hacker-Angriff?
"Rechtlich gesehen, wurde mit dem Höchstgebot ein Kaufvertrag geschlossen. Jetzt muss geklärt werden, ob ein technischer Fehler oder sogar ein Hacker-Angriff für das Zustandekommen des Höchstgebotes verantwortlich waren", erklärt Anwalt Axel Seebacher.
Sollte das nicht der Fall sein, wäre die Summe einklagbar, betont eine Sprecherin des Internet-Autkionshauses. Sie appelliert, sofort die Betreiber der Internetplattform zu informieren, sollte ein Betrugsverdacht bestehen.
Unklar ist auch, was mit dem zweiten Haider-Porsche, der im Internet um 61.161 Euro ersteigert wurde, passiert. Der Bestbieter lässt sich noch Zeit. Er will bis zum Wochenende mit dem Verkäufer über Details verhandeln.
von Thomas Leitner ("Kärntner Krone")











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