In Haushalte von Neusiedl bis Jennersdorf flattern nun vermehrt Briefe, die den Adressaten über den plötzlichen Tod eines wohlhabenden Verwandten aus Spanien informiert. Dieser angebliche Onkel soll der burgenländischen Familie drei Millionen Euro hinterlassen haben. „Um die Nachricht seriös aussehen zu lassen, vermittelt das Schreiben den Eindruck eines amtlichen Schriftstückes“, wird gewarnt.
Betrüger kassieren Geld und sind nicht mehr greifbar
Denn hinter der offiziellen Fassade versteckt sich ein gemeiner Trick: Die Empfänger werden aufgefordert, 1.665 Euro an Bearbeitungsgebühren für das Notariat auf ein spanisches Konto zu überweisen, damit die Erbschaft ausgelöst werden könne. „Tatsächlich streifen Betrüger das Geld ein und sind nach dem Coup nicht mehr greifbar“, erklärt Landesrätin Verena Dunst.
Die Chefin der Konsumentenschutzabteilung in Eisenstadt appelliert an alle Betroffenen: „Keine persönlichen Bankdaten weitergeben, den Brief einfach wegwerfen!“
von Karl Grammer, Kronen Zeitung











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