Illegale Geschäfte

Mitarbeiter schädigt Tiroler Bank um 5,5 Millionen Euro

Österreich
26.11.2009 09:19
Von einem ihrer Mitarbeiter wurde die Raiffeisen-Landesbank Tirol durch unbefugt getätigte Wertpapiergeschäfte um insgesamt 5,5 Millionen Euro geschädigt. Die Veruntreuung flog bei einer internen Routinekontrolle auf, der Mann wurde umgehend gefeuert und bei der Staatsanwaltschaft in Innsbruck angezeigt.

Insgesamt achtmal soll der Mitarbeiter hochriskante Transaktionen unbefugt durchgeführt haben. Der Schaden, welcher der Bank durch diese Wertpapier-Optionsgeschäfte entstanden ist, wird mit 5,5 Millionen Euro angegeben.

Aufgeflogen ist diese Veruntreuung durch eine routinemäßige interne Kontrolle. Laut einer Mitteilung der Bank sei der Mitarbeiter voll geständig und wurde nach Bekanntwerden der Veruntreuung mit sofortiger Wirkung entlassen. Zudem erfolgte eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft.

Bank: "Werden Jahresziel trotzdem erreichen"
Der Sprecher des Vorstandes der RLB Tirol, Hannes Schmid, dazu: „Wir sind Opfer dieser Veruntreuung geworden. Der Mitarbeiter hat bestehende Kontrollen vorsätzlich umgangen. Die an sich hervorragenden Kontrollmechanismen haben wir bereits entsprechend verschärft. Wichtig ist uns, dass dabei kein Kunde geschädigt wurde und wir trotzdem das geplante Jahresziel erreichen werden.“

Kronen Zeitung

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