2:1 gegen Sturm

Rapid lacht dank spätem Siegtor von der Tabellenspitze

Wien
26.11.2009 08:22
Erstmals seit über 14 Monaten steht Rapid wieder an der Spitze der tipp3-Bundesliga. Die Wiener gewannen am Mittwochabend das Nachtragsspiel der 1. Runde gegen Sturm Graz durch ein spätes Elfmeter-Tor mit 2:1 und verdrängten damit Salzburg dank der besseren Tordifferenz von Platz eins. Vor Beginn der Partie kam es zu Ausschreitungen der Grazer Fans (siehe Video!).

In Hütteldorf war schnell deutlich zu sehen, dass zwei der spielstärksten Teams der Liga aufeinandertrafen. Sturm wählte eine nicht nur auf dem Papier offensiv ausgerichtete Aufstellungsvariante und startete als gefährlichere Elf ins Spiel. Doch Rapid-Goalie Payer parierte gegen den von Soma bedrängten Lavric (8.) und bei einem starken Freistoß von Jantscher (13.) und ebnete somit den Weg zur Rapid-Führung.

Jelavic überläuft Sturm-Goalie Gratzei und trifft
Kavlak eroberte den Ball in der eigenen Hälfte, spielte auf Hofmann und dieser bediente mit einem Lochpass Jelavic, der Sturm-Goalie Gratzei überlief und zu seinem siebenten Saisontreffer einschob (16.). Sturm ließ sich nicht beirren und bereitete mit seinen schnellen Akteuren wie Jantscher, Beichler oder Hölzl der Rapid-Abwehr große Probleme. Aber auch Payer blieb ein sicherer Rückhalt und rettete gegen Lavric und Hölzl (jeweils 38.).

Während Rapid bis zur Pause nur noch einen schön ausgeführten, aber ungefährlichen Jelavic-Fallrückzieher zu bieten hatte (31., Bild), kam Sturm dem Ausgleich unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff noch einmal sehr nahe. Nach Jantscher-Eckball traf Beichler per Kopf, doch Schiri Gangl annullierte den Treffer aufgrund eines umstrittenen Fouls von Schildenfeld an Soma (45.).

Ausgleich gibt Sturm neuen Mut
In der Anfangsphase der zweiten Hälfte verabsäumte es Rapid, den Sack zuzumachen. Salihi traf die Latte (52.) und Jelavic setzte völlig alleinstehend einen Kopfball am Tor vorbei (57.). Das rächte sich schnell, denn nach Hölzl-Querpass von rechts traf Beichler den Ball nicht, doch Lavric lauerte dahinter und donnerte den Ball zum Ausgleich und zu seinem ersten Treffer für Sturm unter die Latte (60.).

Dem Treffer ging ein Ausrutscher von Hofmann voraus, das Missgeschick leitete nicht nur den Ausgleich ein, sondern ließ auch die Oberschenkelverhärtung des Rapid-Kapitäns wieder akut werden. Pacult tauschte daraufhin Hofmann gegen Dober aus. Ohne seinen Kapitän ging bei Rapid nicht mehr ganz so viel, ein Kulovits-Schuss am kurzen Eck vorbei (68.) und ein Kavlak-Schuss (86.) waren die besten Chancen.

Spätes Siegtor per Elfmeter
Bis zur 89. Minute, denn da musste Gratzei nach Schildenfeld-Schnitzer im eigenen Strafraum Jelavic von den Beinen holen und Gangl entschied auf Elfmeter. Salihi trat an und schoss flach und platziert ins rechte Eck. Mit der letzten Aktion der Partie hätte Muratovic beinahe noch den Ausgleich erzielt.

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