Das Mutterkreuz, Nahkampfspangen, Orden aus dem Dritten Reich – alle Artikel der NS–Zeit, die der damals geschäftsführende Obmann der Ulrichsberggemeinschaft Ressenig im Internet angeboten haben soll. Das Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstandes hat daraufhin Anzeige wegen des Verdachts der Wiederbetätigung erstattet, Verteidigungsminister Norbert Darabos entzog dem Ulrichsbergtreffen seine Unterstützung und die Teilnahme des Bundesheeres – ein schwerer Schlag für die Gemeinschaft, die das Treffen daraufhin absagen musste.
Jetzt hat sich herausgestellte, dass Ressenigs Handeln moralisch hinterfragbar, strafrechtlich aber nicht ahndbar sei. "Das Verfahren wurde nach Rücksprache mit der Oberstaatsanwaltschaft Graz eingestellt", erklärt Leitender Staatsanwalt Gottfried Kranz auf Anfrage der "Kärntner Krone". Die Ulrichsberggemeinschaft bemüht sich nun um einen Termin bei Minister Darabos, um das Friedensfest 2010 - mit Heer - zu sichern.
von Kerstin Wassermann, "Kärntner Krone"








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