Do, 20. September 2018

Für 239 Einsatzkräfte

17.06.2018 22:07

Große Übung im Pongau: Brand und giftige Stoffe

Eine großangelegte Übung fand an diesem Wochenende in Radstadt statt. Die Annahme: Aufgrund eines technischen Defekts kam es zu einer Explosion, ein Brand entstand, Personen waren eingeschlossen. Zu allem Unglück trat auch noch ein hoch giftiger Stoff aus. 239 Einsatzkräfte und 25 „verletzte“ Statisten nahmen teil.

Das Übungsgelände befand sich bei der Firma Adient in Mandling. 157 Kräfte der Feuerwehren aus dem Pongau bzw. dem Bezirk Liezen in der Steiermark, 49 Mitglieder des Roten Kreuzes sowie 3 Vertreter der Bezirkshauptmannschaft und der Landeschemiker des Landes Salzburg nahmen teil.

Das Szenario: Bei einem Druckluftkessel war es wegen eines Defekts zu einer Explosion gekommen. 25 Personen waren in der Produktionshalle wegen des Rauches eingeschlossen und mussten von den Einsatzkräften gerettet werden. Die Suche war für die elf Atemschutztrupps wegen der Größe der Halle sehr zeitaufwändig. Zeitgleich mit der Bergung begannen auch schon Löschversuche.

Zeitgleich galt es auch noch ein zweites Szenario abzuarbeiten. Bei einem Lkw in der Abfüllanlage war eine Leckage am Tank aufgetreten. Dabei handelte es sich um einen flüssigen, hoch giftigen und hoch reaktiven Stoff. Mitarbeiter waren damit in Berührung gekommen - sie mussten gerettet und dekontaminiert werden, ehe sie dem Roten Kreuz übergeben wurden.

„Bei der Übung wurde insbesondere die landesübergreifende Zusammenarbeit der Einsatzkräfte geübt, die hervorragend funktioniert hat“, freut sich Bezirksfeuerwehrkommandant Robert Lottermoser.

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