Nach der Aufregung um die Errichtung eines Handymastens in Spittal – der gesamte Gemeinderat ist deshalb beim Staatsanwalt angezeigt worden – wurde der Stadt Spittal im Sommer 2008 vom Bund ein Pilotprojekt zugesprochen. In dessen Rahmen hatten Kärntner Gemeinden die Möglichkeit, um Messungen anzusuchen. Die Stadt Spittal übernahm die Organisation. Die Messungen wurden in die Hand von Experten der Fernmeldebehörde übergeben.
Fast jede zweite Gemeinde war dabei
Und das Interesse war enorm. Fast jede zweite Kärntner Gemeinde hat die Chance auf die Messungen genützt. "Mit Spittal haben insgesamt 67 Gemeinden das Erfassungsblatt ausgefüllt", so Bernhard Ortner, einer der Projektkoordinatoren.
Seit Februar wurde gemessen. Ortner: "Die Experten haben die Sendeanlagen unangemeldet überprüft. Damit sollte verhindert werden, dass die Leistung heruntergedreht wird." Gemessen wurde in vielen öffentlichen Gebäuden, aber auch Private haben das Angebot genutzt. "Sie haben uns gebeten, in ihren Schlafzimmern die Strahlung von benachbarten Sendern zu erfassen", so Ortner. So wurden im Zeitraum zwischen Februar und Herbst in ganz Kärnten insgesamt 178 Messungen durchgeführt.
Derzeit werden gerade die Ergebnisse der Messungen ausgearbeitet. "Sind sie fertig, so werden sie dann an die Gemeinden sofort weitergeleitet", erklärt der Projektkoordinator.
Bürgermeister Gerhard Köfer freut sich über den Erfolg des Projektes: "In vielen Gemeinden sind Messungen gar nicht notwendig, weil die Masten ohnehin weit von Häusern entfernt sind."
von Katrin Fister, "Kärntner Krone"











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