Der Angeklagte aus dem Bezirk Mattersburg weiß von Computern nicht mehr als jeder durchschnittliche PC-Nutzer. Dennoch war es dem Elektriker (49) ein Leichtes, über das Internet an Videos mit kinderpornografischem Inhalt zu gelangen. "Ich wollte nur Musik und normale Filme herunterladen. Dabei bin ich zufällig auf die Videos gestoßen", verteidigte sich der Beschuldigte.
Neugierde wurde immer größer
Doch dann sei die "Neugierde" so groß gewesen, dass er immer wieder solche Dateien anklickte. 100 Kinderpornos stellte die Polizei sicher. Das Urteil: sieben Monate bedingt und 4.500 Euro Geldstrafe. Eine Therapie wurde angeordnet.
23-Jähriger verschaffte sich via Internet Kinderpornos
Per Internet soll sich auch ein 23-Jähriger aus dem Bezirk Güssing 20 Kinderpornos beschafft haben – mit wenigen Mausklicks über eine Tauschbörse. "Mir war nicht klar, dass es sich um verbotenes Material handelt, weil es gar so einfach war, diese Videos zu speichern", sagte der Mann. Allerdings: Schon die Filmtitel lassen keine Zweifel am Inhalt offen. Ein Experte wird vorgeladen, Prozess vertagt.
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
Symbolbild











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