Gleichzeitig zum Start der zweiten Staffel der Fernsehserie Alias auf Pro7 stellt Acclaim das Videospiel zur Serie vor. Den Spielemachern ist es dabei gelungen, Story und Stimmung der Serie gut auf Xbox und PS2 zu übertragen. Die virtuelle Sydney ist dabei beinahe so sexy wie die echte Jennifer Garner.
Eine kurze Einführung, für alle, diedie Story nicht kennen: Nachdem Sydney Bristow herausgefundenhat, dass die Geheimorganisation SD6, für die sie arbeitet,in Wirklichkeit eine Terror-Organisation ist, wird sie Doppelagentinder CIA. Dabei reist als eine Art weiblicher James Bond rund umdie Welt und muss oft mythischen Rätseln hinter spüren.Nicht zu kurz kommen die familiären Verwicklungen: Der Vater,ebenfalls ein Doppelagent, und die tot geglaubte Mutter ist ihreGegenspielerin. Ihre Freunde aber glauben, sie sei eine ganz normaleStudentin.
Wie so oft, wenn Filme oder Serien zu Spielen verarbeitetwerden, wird bei der Umsetzung ziemlich geschlampt. Auch wennAlias nicht gerade zu den Anwärtern für das beste Spieldes Jahres zählt, kann man Acclaim für die nette Umsetzungin ein Third-Person-Action-Adventure gratulieren. Neben der sexyHauptdarstellerin, die eng mit den Spiele-Designern zusammen gearbeitethat, kommen auch die anderen Serien-Charaktere Jack Bristow, SydneysVater, CIA-Mann Michael Vaughn und der neurotische Technik-GuruMarshall Flinkman in dem Spiel vor. Neben der Original-Gesichternhat man auch die echten Synchronsprecher für das Game verpflichtet.
Das Spiel richtet sich an die breite Masse der Fansund nicht unbedingt an Hardcore-Gamer, für die es einfachzu wenige Herausforderungen gibt. Der geringe Schwierigkeitsgradund die netten Serien-Details sind auch für ungeübteSpieler eine Versuchung wert. Wie schon bei "Mission:Impossible"gibt es eine feine Mischung aus Schleich-Missionen und Action-Sequenzen,in denen Sydney hart zuschlägt. Für das Abenteuer stehteine ultramoderne Agentenausrüstungen und verschiedensteVerkleidungen zur Verfügung. Die Geheimaufträge führenrings um den Globus. Die Gegner sind leicht zu meistern, die künstlicheIntelligenz (KI) von anderen Spielen wird nicht einmal annährenderreicht.
Was vielleicht etwas irritiert, aber nicht weiterstört, ist die Tatsache, dass die Story erst nach der zweitenStaffel einsetzt. Trotzdem findet man sich leicht zurecht. DieSpeicherpunkte sind großzügig verteilt. Etwas frustrierendist, dass ein Großteil der Türen verschlossen sindund auch viele Gegenstände völlig nutzlos erscheinen.
Fazit: Am grandiosen Splinter Cell kannsich Alias natürlich nicht messen, dafür bekommen Serien-Fanseine gelungene Umsetzung mit schnellen Erfolgserlebnissen. Ausmännlicher Sicht überzeugt natürlich auch die sexyDarstellerin, die es durchaus mit Lara Croft aufnehmen kann.
Plattform: PS2, Xbox Publisher: Acclaim Krone.at-Bewertung: 81%
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