Atomenergie sei für Slowenien sehr attraktiv und notwendig, ließ der slowenische Wirtschaftsminister Matej Lahovik verlauten. Daher soll in Krko ein neuer Reaktor mit einer Leistung von 1.000 bis 1.600 Megawatt errichtet werden. Seine Betriebsdauer wird mit 60 Jahren angegeben. Dazu bestehe die Möglichkeit einer 20-jährigen Verlängerung.
Wer den zwischen 3,5 und fünf Millionen Euro teuren neuen Block des umstrittenen Kernkraftwerks errichten wird, ist noch offen. Italien soll an einer Mitfinanzierung interessiert sein.
Volksabstimmung möglich
Angeblich soll eine Volksabstimmung über den Ausbau abgehalten werden. Zuvor, so Lahovnik, müsste die Lagerung des Atommülls geklärt sein. Bereits vor Jahren gab es Pläne, den strahlenden Abfall in der Nähe der Kärntner Grenze unterzubringen.
Von Kärntner Seite protestiert die SPÖ gegen den Ausbau: Alternativenergien sollten Vorrang haben.
von Waltraud Dengel, "Kärntner Krone"








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