So, 21. Oktober 2018

IMAS-Umfrage in OÖ:

13.06.2018 06:25

Was Senioren fürchten und was sie wollen

365.000 Menschen in Oberösterreich sind über 60 Jahre alt - das ist jeder 4. Bewohner unseres Bundeslandes. Und es werden immer mehr Senioren. Deshalb ließ der Seniorenbund nun erstmals erheben, was die Menschen 60+ bewegt, was sie fürchten, erwarten und welche Forderungen sie an ihr Leben stellen.

Je älter, desto skeptischer. Bei einer kürzlich durchgeführten Imas-Umfrage sah die Gruppe 60-64 Jahre am zuversichtlichsten in die nahe Zukunft (66 Prozent), in der Gruppe 65-74 Jahre aber waren es nur noch 52 Prozent, bei 75+ lediglich 42 Prozent. Ähnlich der Trend bei der ferneren Zukunft mit 47, 29 und 27 Prozent. „Die langfristige Zukunft wird viel pessimistischer gesehen als die nahe“, resümiert Imas-Boss Paul Eiselsberg.

Angst vor Kriminalität und Zuwanderern
Was aber bereitet den Senioren Sorgen? Da steht die hohe Kriminalität an erster Stelle, 73 Prozent bereitet sie sehr starke bzw. einigermaßen starke Sorgen. Dahinter folgen Flüchtlingsstrom und Zuwanderer (69 Prozent) sowie die Sorge um gute ärztliche Versorgung (56 Prozent).


Steigende Lebenshaltungskosten bereiten 56 Prozent der Senioren 60+ Kopfzerbrechen, Klimawandel 53 Prozent und Altersarmut 45 Prozent.

Allgemein fühlen sich Senioren und Seniorinnen aber in Oberösterreich gut aufgehoben: 52 Prozent der Generation 60+ lebt in einem Haus oder einer Eigentumswohnung, 70 Prozent können im Notfall auf Sohn oder Tochter zählen.

Interesse an Gesundheit, Sicherheit und Garteln
Bei den Interessen überwiegen die Themen Gesundheit (91 Prozent), Sicherheit (86%), gesunde Ernährung (76%), das Garteln (65 %) und Reisen (56 Prozent).

Seniorenbund-Landesobmann Josef Pühringer: „Die Umfrageergebnisse müssen nun abgestimmt auf unterschiedliche Seniorengruppen berücksichtigt werden.“

Johann Haginger/Kronen-Zeitung

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