07.06.2018 16:59 |

„Nigeria Connection“

Salzburger überwies Online-Betrügern 300.000 Euro

Die Aussicht auf eine große Erbschaft hat einen Salzburger finanziell leichtfertig werden lassen. Der 50-Jährige aus der Stadt Salzburg überwies im Lauf des vergangenen halben Jahres einer vermeintlichen Internetbekanntschaft rund 300.000 Euro, ohne je die Frau oder etwas von der versprochenen Erbschaft gesehen zu haben. Laut Polizei ist der Mann der „Nigeria Connection“ auf den Leim gegangen.

Der Mann hatte laut Polizeibericht die angebliche Frau im Internet kennengelernt. Sie dürfte ihm versprochen haben, dass mehr aus der Beziehung wird, sagte eine Polizeisprecherin. Schließlich kam es - in der Aussicht auf eine große Erbschaft - zu Überweisungen. In Summe verlor der 50-Jährige dadurch rund 300.000 Euro.

Salzburger fiel auf „Nigeria Connection“ herein
Diese Betrugsmasche ist unter dem Namen „Nigeria Connection“ bekannt. In Salzburg sei es in den vergangenen Jahren relativ ruhig gewesen, zuletzt seien aber wieder mehr Fälle aufgetreten, so die Polizei.

Bei der Masche werden über Partnerbörsen oder soziale Netzwerke Kontakte geknüpft. Sobald sich die Opfer in ihr virtuelles Gegenüber verliebt oder zumindest Vertrauen gefasst haben, werden sie um Geld für dringende Operationen, Notlagen oder das Verfügbarmachen von Erbschaften oder Lotteriegewinnen gebeten. Meist wandern die Beträge auf Überseekonten. Die Polizei empfiehlt, Geld grundsätzlich nur an Menschen zu überweisen, die man persönlich kennengelernt hat.

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