6 Rumänen verhaftet

Raub und Betrug mit Kindern im Schlepptau

Österreich
16.11.2009 20:41
Die Polizei hat jetzt eine sechsköpfige rumänische Bande verhaftet, die u.a. in Ober- und Niederösterreich sowie in Kärnten wegen Raubüberfälle und Betrügereien gesucht wurde. Bei den Taten, die stets in zwei Gruppen ausgeführt wurden, war jeweils ein Kind dabei, gab am Montag die Sicherheitsdirektion Oberösterreich bekannt.

Die Bande erwarb etwa wertlosen Goldschmuck und verkaufte ihn viel zu teuer. Der in Italien erstandene Schmuck wechselte an Tankstellen und Gasthäusern entlang der Autobahn den Besitzer. Um einen familiären Eindruck zu erwecken, war ein sechs- bzw. siebenjähriges Kind dabei.

Raubüberfall bei Tankstelle
Der Bande wird auch ein Raubüberfall am 8. November in Herzogenburg (Bezirk St. Pölten) angelastet: Bei einer Tankstelle bedrohte ein Täter einen Mann mit einem Messer und einer Pistole, die er im Hosenbund stecken hatte. Mit einem Komplizen und dem Opfer fuhr er zu einem Bankomaten und zwang es Geld zu beheben. Zurück bei der Tankstelle stießen sie den Mann aus dem Wagen.

Linzer mit Messer bedroht und beraubt
Zwei Tage später kam es zum nächsten Überfall. Da wurde ein Linzer zu einem Auto gelockt und mit einem Messer bedroht. Die zwei Täter nahmen ihm sein Geld ab, stießen ihn zu Boden und machten sich aus dem Staub. Tags darauf wurde ihr Pkw auf der Westautobahn (A1) wahrgenommen und schließlich in Ennsdorf (Bezirk Amstetten) angehalten. Im Zuge der Ermittlungen wurden weitere Verdächtige ausgeforscht und gefasst.

Anzeige gegen zwei weitere Personen
Die Bande wurde in die Justizanstalt des Landesgerichts Linz gebracht. Zwei weiteren Personen, die mit einer Anzeige auf freiem Fuß rechnen müssen, wurden die beiden Kinder übergeben. Laut Polizei machen sich verstärkte Kontrollen auf Autobahnen bezahlt, da die Täter bevorzugt über die Hauptverkehrsrouten flüchten.

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