Mo, 25. Juni 2018

Glut in der Hose

24.05.2018 14:44

Akku von E-Zigarette fing Feuer - Wiener verletzt!

Schwere Verbrennungen hat sich ein Wiener am Mittwochnachmittag zugezogen, als die Akkus einer E-Zigarette in seiner Hose zu glühen begannen. Er wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert.

Der 43-Jährige saß in seinem Büro in der Belghofergasse in Meidling, als er merkte, dass die beiden Reservebatterien plötzlich heiß wurden. Als er sie entfernte, brannten sie bereits, berichtete die Wiener Berufsrettung am Donnerstag.

Der Mann erlitt schwere Verbrennungen zweiten und dritten Grades am Oberschenkel und durch das Entfernen der Akkus auch an der Hand. Von Teams der Berufsrettung und des Roten Kreuzes wurde der 43-Jährige erstversorgt. Aufgrund seiner Schmerzen wurde ihm ein Medikament verabreicht und er in ein Krankenhaus gebracht.

Akkubrände sind reale Gefahr
Es ist nicht der erste Zwischenfall, bei dem ein Mensch durch einen explodierenden Akku Verletzungen erleidet. Neben E-Zigaretten-Akkus bergen auch Handy-Akkus ein gewisses Verbrennungsrisiko. In beiden Fällen herrscht akutes Verletzungsrisiko, immerhin werden die Geräte nahe ans Gesicht gehalten.

Vor allem wenn durch externe Einflüsse wie Stürze oder Stöße die dünne Trennschicht zwischen Anode und Kathode im Inneren der Akkus Schaden nimmt und es zum Kurzschluss kommt, herrscht akute Gefahr. In seltenen Fällen kommt es aber auch ohne äußere Einwirkungen zum Akkubrand.

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