Bereits im Jahr 2007 war die Kurbad AG Bad Tatzmannsdorf auf Unterschützener Hotter auf Thermalwasser gestoßen. Im heurigen Sommer gab es schließlich grünes Licht von der Wasserrechtsbehörde zur Förderung des warmen Nasses – seither gehen die Wogen in der kleinen Ortschaft hoch. Sowohl Gemeinde als auch einzelne Bürger legten, wie berichtet, Berufung gegen den Bescheid in erster Instanz ein. Jetzt liegt der Akt im Lebensministerium.
Während dort geprüft wird, sammeln die Gegner fleißig Unterschriften. „Damit soll zum einen die Genehmigung verhindert werden. Zum anderen wollen wir dabei aber auch erheben, wie viele Familien tatsächlich mit Wasser aus einem Hausbrunnen versorgt werden“, sagt Ortschef Günter Toth.
Denn die Bürger befürchten, dass durch die Förderung ihr Trinkwasser versiegen könnte. „Zudem gibt es für die Kurbad AG überhaupt keinen Bedarf an einem weiteren Brunnen“, meint Toth. Bevor es ein „Okay“ der Gemeinde gebe, müssten noch einige Bedingungen erfüllt werden
von Tina Blaukovics, Kronen Zeitung
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