Zum Erreichen des Zieles der Energieautarkie sollen sowohl das Projekt ESPAN (Energie Strategie Pannonien) als auch die Burgenländische Energieförderung beitragen, die auch bei der Europäischen Kommission auf Interesse stößt.
Hunderte Green Jobs durch erneuerbare Energie
Im Burgenland werden derzeit 60 Prozent des gesamten Strombedarfs aus erneuerbarer Energie gedeckt. Rund 50 Prozent des Gesamtbedarfes entfallen auf Windkraft, etwa 10 Prozent auf Biomasse, so Niessl anlässlich der Enquete zum Thema "Nachhaltige Energiestrategien". In den vergangenen Jahren seien durch erneuerbare Energie Hunderte Green Jobs entstanden.
Bald 100 Prozent aus erneuerbaren Ressourcen?
Bis 2013 wolle man 100 Prozent des Strombedarfs aus erneuerbaren Ressourcen erzeugen. Dies hänge auch von den Einspeisetarifen ab, die man sich in einer Höhe von "deutlich über neun Cent" wünschen würde, so Niessl. Um bis 2020 insgesamt energieautark zu werden, gebe es gute Voraussetzungen, etwa mit einer neuen Initiative zur Elektromobilität, die Anfang 2010 startet. Über die Energieagentur seien heuer 2.350 Förderansuchen zur Errichtung von Alternativenergieanlagen abgewickelt worden.
EU-Interesse an burgenländischer Energiestrategie
Interesse an der burgenländischen Energiestrategie zeige auch die EU, so Andreas von Busch von der Europäischen Kommission. Man habe eine Best-Practice-Studie über die Energieförderung im Burgenland zusammengestellt. "Wir versuchen anhand des Beispiels Burgenland, die Übertragbarkeit auf andere Regionen in Europa zu beschleunigen oder ihnen das schmackhaft zu machen." Interessant am burgenländischen Modell sei, dass man mit geringen Mitteln eine so große Hebelwirkung erreichen könne. Das Burgenland habe zudem die im Europäischen Strategischen Bericht gesetzten Normen - 20 Prozent Energieeinsparung, 20 Prozent erneuerbare Energie und 20 Prozent Reduzierung der Treibhausgase - schon bei weitem erfüllt.











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