So, 20. Jänner 2019

Sonne zu Pfingsten

16.05.2018 05:32

Eisheilige treffen fast immer zu: Winter wieder da

Auch wenn die Bauernregel mit den Eisheiligen beinahe immer zutrifft, Frost ist uns heuer zum Glück erspart geblieben. Ganz unbemerkt haben sich Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifatius und Sophie aber nicht verabschiedet. Am Dienstag färbten sich einige Berggipfel weiß. Zu Pfingsten wird es schon wieder wärmer.

Dennoch müssen Hobbygärtner in sieben bis zehn Tagen nochmals mit einem Kaltlufteinbruch rechnen. Denn ursprünglich waren die Eisheiligen ja zwischen 19. und 23. Mai angesiedelt. Bei einer Kalenderreform im 16. Jahrhundert sind sie dann etwa eine Woche nach vorn gerutscht.

Meteorologe Nikolas Zimmermann von Ubimet: „Wenn man sich die Temperaturen der vergangenen 50 Jahre anschaut, kann man tatsächlich diese späten Kaltlufteinbrüche erkennen. Nur der Frost bleibt immer öfter aus - vor allem in tieferen Lagen.“

Deshalb treffe der Spruch „Der Mai ist zum Wonnemonat erkoren, hat aber den Reif noch hinter den Ohren“ immer weniger zu.

Zimmermann erklärt: „Man kann diese Delle in den Temperaturkurven wirklich nachweisen. Es muss mit dem Zusammenspiel zwischen Sonnenstand und dem Westwindband, welches zu dieser Jahreszeit wieder nordwärts läuft, zusammenhängen. Außerdem sind die Wassertemperaturen um diese Zeit auch noch kühler, aber das Land hat sich schon erwärmt.“

Ein ähnliches Phänomen mit umgekehrten Vorzeichen könne man zu Weihnachten mit dem alljährlichen Tauwetter beobachten.

Für das Pfingstwochenende ist wieder mildes und sonniges Wetter zu erwarten.

Claudia Fischer
Claudia Fischer

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