Schritt 1 – Was kann ich bieten?
Verschaffe dir selbst einen Überblick über deine Qualifikationen. Welche Ausbildung hast du, welche praktischen Erfahrungen kannst du vorweisen? Was sind deine Stärken und Schwächen? Damit weißt du, welche Stellenanzeigen du dir überhaupt näher ansehen kannst.
Schritt 2 – Was sucht der Markt?
Sieh dir verschiedenste Stellenanzeigen der von dir gewünschten Branchen an. Dabei wirst du schnell ein Gefühl dafür bekommen, welche Berufsbilder gerade gesucht werden. Schau auch ein bisschen über den Tellerrand hinaus und befasse dich mit Stellenanzeigen, die nicht exakt deinem Profil entsprechen. Denn manchmal kannst du die fehlende Qualifikation durch eine andere wettmachen bzw. kannst eventuell das fehlende Wissen relativ schnell durch einen Kurs aufbauen.
Schritt 3 – Gezielte Bewerbungen verfassen
Standardbewerbungen kannst du dir gleich sparen – da ist deine Energie besser in anderen Aufgaben eingesetzt. Suche dir jene Stellenanzeigen aus, die für dich am aussichtsreichsten sind, und schreibe deine Bewerbungen gezielt und an das suchende Unternehmen angepasst. Das bedeutet nicht, jedes Mal das Motivationsschreiben komplett neu zu tippen, aber gewisse Absätze an die Anforderungen des Unternehmens anzupassen. Dazu pickst du dir die Schlüsselwörter aus der Anzeige heraus und baust sie in dein Motivationsschreiben ein, sodass der Personalchef seine Checkliste in deiner Bewerbung wiederfindet.
Beispiel: Gesucht wird eine teamfähige Assistentin zur Unterstützung des Vertriebs mit drei Jahren Berufserfahrung. Das kannst du in folgender Form in dein Motivationsschreiben einbauen: "In meiner nunmehr vierjährigen Anstellung bei der Firma XY konnte ich wertvolle Erfahrungen in der Unterstützung des Vertriebsteams sammeln." Das zeigt deine Bereitschaft, dich mit den Dingen auch wirklich auseinanderzusetzen und Respekt für die Bedürfnisse deines potenziellen Arbeitgebers.
Weiters ist wichtig, dass du jede Qualifikation, die du anführst, mit einem Beispiel oder einem Nachweis des Erwerbs der Qualifikation belegst. Also solltest du nicht einfach nur angeben, dass du zum Beispiel Buchhaltungskenntnisse hast, sondern erklären, dass du diese einerseits durch Kurse, andererseits durch praktische Umsetzung erworben hast. Dein Lebenslauf spiegelt dann die Details wieder. Achte hier auf chronologische Darstellung sowie Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit. Ein professionelles Foto darf ebenfalls nicht fehlen. Je mehr Zeit du in diesen Schritt investierst, desto besser, da er dir die Türe zu einem Bewerbungsgespräch öffnet.
Schritt 4 – Bewerbungen namentlich verschicken
Mache dir die Mühe, einen Ansprechpartner herauszufinden und setze diesen in deinen Unterlagen ein. Alles andere geht in der Flut der elektronischen Bewerbungen unter. Auch Nachtelefonieren bei wochenlanger Funkstille ist erlaubt.
Wenn du in diese Schritte die notwendige Energie steckst, dann ist deine Quote von Bewerbungsschreiben zu Einladung zum Bewerbungsgespräch eine sehr gute – ab dann gilt es nur mehr, gebotene Chancen auch zu nutzen und dich gut zu verkaufen.
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