Der Zuschuss wird nur einmal pro Haushalt ausbezahlt, entscheidend dabei ist das Haushaltseinkommen. Als Einkommensgrenze wurden für alleinstehende Personen 733,01 Euro festgelegt, bei Ehepaaren und Lebensgemeinschaften 1.099,02 Euro. Pro Kind wird diese Grenze um 76,82 Euro sowie für jede weitere Person im Haushalt um 285,90 Euro nach oben geschoben.
8.183 Burgenländer kassierten im Vorjahr
Im vergangenen Winter haben 8.183 Burgenländer einen derartigen Zuschuss erhalten. Dabei zahlte das Land 140 Euro, hinzu kamen weitere 45 Euro in Form eines Stromkostenzuschuss der BEWAG. Ein solcher Zuschuss sei heuer nicht vorgesehen, hieß es aus der BEWAG, immerhin seien die Strompreise stabil. Das Land trägt daher die Kosten zur Gänze selbst.
Land rechnet mit Kosten in Höhe von 1,65 Mio. Euro
Würden alle rund 19.000 anspruchsberechtigten Burgenländer ansuchen, beliefen sich die Gesamtausgaben auf rund 3,5 Millionen Euro. Tatsächlich wird mit einer ähnlichen Zahl von Antragstellern wie im vergangenen Winter und mit Kosten von etwa 1,65 Millionen Euro gerechnet. Mit dem Förderbetrag solle die Belastung durch die Energiekosten so gut wie möglich abgefedert werden, so Rezar.
VP lobt und kritisiert zugleich
Der Zuschuss nähere sich endlich dem Österreichschnitt, erklärte dagegen ÖVP-Sozialsprecher Werner Gradwohl wenig euphorisch. Bei den Bundesländern hätten etwa Oberösterreich mit 350 Euro und Vorarlberg mit 250 Euro noch die Nase vorn. Als Sozialsprecher verlange er von Landesrat Rezar allerdings "mehr Flexibilität und Treffsicherheit bei der Gestaltung der Transferleistungen für die Schwächsten in der Gesellschaft", so Gradwohl.











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