Nur 50 cm Platz

Größtes Luxusschiff quetscht sich unter Brücke hindurch

Ausland
02.11.2009 11:46
Für die frisch vom Stapel gelaufene "Oasis of the Seas" ist es in der Nacht auf Sonntag in Dänemark richtig eng geworden. Der neue weltgrößte Luxusliner musste sich auf seiner Überstellungsfahrt von Finnland nach Florida unter der Storebaelt-Brücke hindurchquetschen. Trotz eingefahrener Teleskop-Schornsteine blieben beim spektakulären "Brücken-Limbotanz" nur 50 Zentimeter Platz.

"Es war fantastisch, dieses riesige Schiff so nah unter der Brücke hindurchgleiten zu sehen", zitiert die Associated Press einen der zahlreichen Schaulustigen bei der imposanten Kastenträgerbrücke, die die dänischen Inseln Fünen und Seeland verbindet.

Die Passage unter der Ostseeüberquerung galt als schwierigste Stelle für das Luxusschiff, das am Freitag zu seiner Überstellungsfahrt nach Florida aufgebrochen war. Seine Jungfern-Kreuzfahrt unternimmt die "Oasis of the Seas" am 1. Dezember von Fort Lauderdale im US-Bundesstaat Florida nach Haiti. Das ebenfalls von der Kreuzfahrtgesellschaft Royal Caribbean in Finnland bestellte Schwesterschiff "Allure of the Seas" soll im Herbst 2010 fertig sein.

Golfplatz und Themenparks an Bord
Die "Oasis of the Seas" ist 360 Meter lang und 47 Meter breit. An Bord des rund 900 Millionen Euro teuren Schiffes ist Platz für 6.360 Passagiere und 2.100 Besatzungsmitglieder. Den Fahrgästen bieten sich viele Betätigungsmöglichkeiten. Sie können im Schwimmbecken surfen oder an einer Kletterwand trainierten. Echte Bäume spenden Schatten, u.a. auf einem kleinen Golfplatz.

Für die Abendunterhaltung der Gäste sorgen Broadway-Musicals und Eislauf-Shows. Zielgruppe des US-Unternehmens sind sowohl junge Familien (Economy) als auch die ältere Generation (First Class). Die Finanzkrise ist allerdings auch in diesem Geschäft deutlich zu spüren: Für die viertägige Jungfernfahrt sind noch Kabinen frei.

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