Ein neues Survival-Horror-Game sorgt auf der PS2 wieder für Gänsehaut: „Forbidden Siren“ entführt den Spieler in das japanische Dorf Hanyuda, wo die bösesten Alpträume wahr geworden sind. In der Tradition von Silent Hill und Resident Evil muss man sich durch neblige und finstere Szenen kämpfen und schleichen.
Das Spiel hat Horrorfilme wie "The Ring" bzw.das japanische Original "Ringu" zum Vorbild und bringt den Nervenkitzelauf die Konsole. Im japanischen Küstendorf Hanyuda hat dasBöse die Macht ergriffen. Die meisten Dorfbewohner verwandelnsich in abscheuliche Kreaturen, nur 10 Menschen überlebenund müssen dem Horror entkommen. Nacheinander steuert derSpieler die zehn Überlebenden durch die 78 Episoden des Spiels.
Jeder der spielbaren Charaktere hat seine ganz persönlicheVorgeschichte, ist aus einem anderen Grund im Dorf und erlebtden Überlebenskampf in Hanyuda aus seiner eigenen Sicht.Jeder spielbare Charakter kann sich innerhalb einer bestimmtenDistanz das Geschehen mit den Augen der Gegner beobachten. Anbestimmten Punkten im Game wird eine Figur von der anderen abgelöst,die drei Tage werden allerdings nicht in chronologischer Reihenfolgedurchgespielt. So fügt sich das Grusel-Puzzle erst langsamzusammen.
Die Hauptaufgabe besteht in den kurzen Levels darin,den blutrünstigen Kreaturen zu entkommen. Hin und wiederkann man auch zu Waffen wie Schraubenschlüssel, Hammer undBrecheisen greifen, oder muss einfache Rätsel (Schlüsselfinden und verwenden) lösen. Grafisch und atmosphärischist das Spiel sehr gut gelungen, da man nur am Ende jedes Levelsabspeichern kann, muss der Spieler oft viele Tode sterben, biseine Aufgabe gelöst ist - Frust ist damit garantiert.
Fazit: Forbidden Siren bietet Survival-Horrorvom Feinsten, mit innovativer Story-Line und Gameplay. Leidersorgen die fehlenden Speichermöglichkeiten innerhalb einesLevels bald für entnervtes Wegwerfen des Controllers.
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