Mo, 18. Juni 2018

4 Strecken getestet

27.03.2018 09:01

Skigebiet setzt auf getrennte Wege für Tourengeher

Im schneearmen Winter vor zwei Jahren drohte die Situation mit Tourengehern in Flachau zu eskalieren. Auf schmalen Pisten waren Skifahrer mit bergauf gehenden Sportlern auf Kollisionskurs. Jetzt gibt es Lösungen.

Vier neue ausgeschilderte Skitouren-Routen, mit bis zu 5,5 Kilometern Länge und Aufstiegsdauern bis zweieinhalb Stunden, haben den Test in Wagrain, St. Johann und Eben erfolgreich bestanden. Sie führen über Wald- und Forstwege oder am Rand der bestehenden Pisten. Seit Jänner dieses Jahres wurden sie getestet und für erfolgreich befunden. Damit sind die Wintersportler bergauf und bergab von einander getrennt. „Wir haben es geschafft, Gefahrensituationen zu beseitigen, die durch die bisher gemeinsame Nutzung der Skipisten entstanden sind“, sagt Manager Ernst Brandstätter und fügt hinzu: „Damit haben wir die Ansprüche von allen Gästen erfüllt.“ Für den kommenden Sommer sind schon weitere Gespräche mit Grundbesitzern geplant, um das Angebot in Zukunft noch weiter ausbauen zu können.

Problematisch bleibt die Situation aber, wenn wenig Schnee liegt. Da hat die künstliche Beschneiung der Pisten Vorrang. Viele ökologische Aspekte sind in das Projekt mit eingeflossen. „Wir leiten die Routen bewusst an Wildruhegebieten und Fütterungsbereichen vorbei, um die Lebensbereiche der Wildtiere zu schützen“, erklärt Projektleiter Michael Steinwender von der „Naturraum Management.“ Die Bedürfnisse der Skigebiete und der Tourengeher sind so berücksichtigt und schaffen ein stimmiges Angebot.

Felix Roittner
Felix Roittner

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