Mo, 16. Juli 2018

Blackberry

17.01.2018 08:40

„Jarvis“ sucht nach Schwachstellen in Autosoftware

Der frühere Smartphone-Pionier Blackberry will Autobauern bei der Suche nach Sicherheitslücken in ihrer Software helfen. Das kanadische Unternehmen stellte dafür den cloudbasierten Dienst Jarvis vor, der automatisch den Programmcode scannt, um mögliche Schwachstellen zu finden. Das kanadische Unternehmen verspricht, damit innerhalb von Minuten die Arbeit zu erledigen, die üblicherweise von Menschen gemacht werden muss.

Moderne Autos hätten über 100 Millionen Zeilen Programmcode, erläutert Blackberry. Und je komplexer Autos würden, umso mehr Angriffsfläche böten sie auch. Doch den Programmcode manuell zu inspizieren, würde Tausende Ingenieure und jahrelange Arbeit erfordern - für jedes Automodell, so das Unternehmen.

Blackberry ist bereits ein wichtiger Zulieferer der Autoindustrie mit seinem Betriebssystem QNX, das in Infotainment-Systemen und anderen Fahrzeug-Systemen zum Einsatz kommt. QNX gilt durch eine Architektur als besonders sicher, was gerade in den Autos Hacker-Angriffe verhindern soll.

Obwohl die Software noch aus den 80er-Jahren stammt, betonte Blackberry-Chef John Chen jüngst, dass sie zuletzt von Grund auf erneuert wurde und noch lange die Basis für Blackberrys Geschäft mit der Autoindustrie bilden soll.

Blackberry hatte die Anfänge des Smartphone-Geschäfts mitgeprägt, verlor dann jedoch den Anschluss an Apples iPhone und Android-Telefone. Chen richtet die Firma als Software-Spezialisten mit dem Fokus auf Sicherheit neu aus.

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